Start NEWS POLITIK Bundesregierung verkündet neue Corona-Regeln
GERINGE LOCKERUNGEN

Bundesregierung verkündet neue Corona-Regeln

KURZ_CORONA_LOCKDOWN
(FOTO: BKA/Wenzel, iStock)

Am Mittwoch verkündete die Regierung den Öffnungsplan für Österreich, der nach dem Lockdown am 7. Dezember greifen soll. Trotz der Lockerungen bleiben einige Einschränkungen weiterhin erhalten.

Mit kommendem Montag sollen geplante Lockerungen wieder schrittweise umgesetzt werden. Der neue Öffnungsplan beinhaltet jedoch auch Sicherheitsmaßnahmen und Sperren, die laut der Regierung bestehen bleiben müssen, um die weiterhin steigenden Infektionszahlen zu senken.

Teilöffnung
Wieder öffnen dürfen der Handel, körpernahe Dienstleister und Museen. Dabei sei es jedoch verpflichtend weiterhin die Sicherheitsmaßnahmen wie die Maskenpflicht und Eingangskontrollen einzuhalten.

Eine Bewirtung der Gäste ist nicht erlaubt. Damit bleibt die Gastronomie auch weiterhin geschlossen und das voraussichtlich bis 7. Jänner. Vom Land ist daher eine wirtschaftliche Entschädigung geplant, um das Überleben der Unternehmen zu sicher.

Mit Ende des Lockdowns soll auch die Ausgangssperre zwischen 20Uhr abends und 6 Uhr vormittags wieder in Kraft treten. In dem erlaubten Zeitraum darf jedoch ein anderer Haushalt getroffen werden, mit Betonung auf „einer“, wie Bundeskanzler Sebastian Kurz während der Pressekonferenz vermittelte.

Feiertage
Mit den weiteren Einschränkungen nach dem Lockdown erhofft sich die Regierung eine Senkung der Ansteckungszahlen bis zum 23. Dezember. „Es ist realistisch, dass wir die Zahlen bis kurz vor Weihnachten senken werden. Die Festtage werden diese aber wieder steigen lassen“, prognostizierte Kurz. Dabei sei es besonders wichtig das Infektionswachstun „so gut wie möglich unter Kontrolle zu behalten“.

Sollten die Zahlen wie angekündigt sinken, soll zu den kommenden Feiertagen wie Heiligabend und Silvester, bis zu zehn Personen zusammenkommen dürfen. „Es wird kein Weihnachten wie in den vergangenen Jahren, aber auch nicht wie im nächsten Jahr werden“, erklärte der Bundeskanzler. Dennoch soll es ein würdiges und sicheres Fest geben.