Wien-Mariahilf baut um: Die Gumpendorfer Straße wird erneuert – mit Folgen für Busse, Verkehr und das Stadtbild.
In Wien-Mariahilf wird die Gumpendorfer Straße umgebaut und die Fahrbahn erneuert. Die Bauarbeiten erstrecken sich über zwei Phasen und laufen bis zum 6. September 2026. In der ersten Phase, die vom 7. Juli bis zum 16. August dauerte, fanden die Arbeiten im Abschnitt zwischen Kaunitzgasse und Laimgrubengasse statt.
Noch bis zum Wochenende ist die Linie 57A auf diesem Abschnitt nicht in der Lage, die Strecke vom Ring bis zum Haus des Meeres zu bedienen. Die Kurzführung endet an der Haltestelle Kaunitzgasse, von wo aus der Bus über Kaunitzgasse, Mollardgasse und Hofmühlgasse wieder zur Gumpendorfer Straße zurückgeführt wird.
Zweite Bauphase
Am 17. August startet die zweite Bauphase. Die Arbeiten verlagern sich dann auf den Bereich zwischen Wallgasse und Hornbostelgasse, wo der Individualverkehr ebenfalls als Einbahn in Richtung Stadtinneres geführt wird. Auch die Linie 57A ist davon betroffen: Sie verkehrt nicht mehr zwischen Gumpendorfer Gürtel und Esterhazygasse.
Zwischen Esterhazygasse und Getreidemarkt bleibt die Umleitung über Kaunitzgasse, Mollardgasse und Hofmühlgasse aufrecht. Die Linien 13A und 14A können in dieser Phase jedoch wieder auf ihrer regulären Route über die Schadekgasse fahren.
Neue Haltestelle
Im Rahmen der zweiten Bauphase wird außerdem die Haltestelle Gfrornergasse neu gestaltet. Dort entsteht für den 57A eine neue Station, die in beiden Fahrtrichtungen bedient wird. Vor dem Gebäude Gumpendorfer Straße 130 ist zudem eine Grünfläche mit sieben Hochstammsträuchern geplant.
Die Straßenbauarbeiten umfassen unter anderem die Herstellung einer Betonfahrbahn im Kreuzungsbereich Gumpendorfer Straße und Kaunitzgasse. Darüber hinaus werden beschädigte Fahrbahnbeläge ersetzt sowie Baugruben, die nach früheren Leitungsarbeiten provisorisch verschlossen worden waren, dauerhaft instand gesetzt.