Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Preisanstieg

Coca-Cola erhöht erneut die Preise!

Coca-Cola erhöht erneut die Preise!
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Der Durst wird teurer: Coca-Cola kündigt für September Preiserhöhungen an. Der Kostendruck durch steigende Energie- und Personalausgaben zwingt den Getränkeriesen zum Handeln.

Verbraucher in Deutschland werden künftig mehr für Produkte von Coca-Cola bezahlen müssen. Wie aus einer Vorabmeldung der Funke Mediengruppe hervorgeht, kündigte John Galvin, Deutschlandchef des Abfüllunternehmens Coca-Cola Europacific Partners (CCEP), für September Preisanpassungen an. Diese würden sich an der Inflationsentwicklung orientieren und „insgesamt im niedrigen einstelligen Prozentbereich“ über das gesamte Sortiment hinweg liegen. Ob sich die Preiserhöhung direkt auf das Kultgetränk Cola im Einzelhandel auswirkt, liege jedoch letztlich in der Hand der Händler selbst.

Wachsender Kostendruck

Als Hauptgrund für die Preisanpassung nannte Galvin den wachsenden Kostendruck im Unternehmen. „Die Energiekosten sind höher und auch die Personalkosten steigen“, erläuterte der CCEP-Chef. Trotz aktuell günstiger Zuckerpreise könne dieser Effekt nicht ausgeglichen werden. „Grundsätzlich kaufen wir viele Rohstoffe wie auch Zucker sehr langfristig ein. Das bedeutet auch, dass wir nicht immer an Schwankungen an den Rohstoffmärkten partizipieren.“

⇢ Strompreis-Hammer: Rückzahlungen erfolgen jetzt automatisch!

Bereits zweite Erhöhung

Die angekündigte Preisanpassung stellt bereits die zweite Erhöhung binnen Jahresfrist dar. Erst im September 2024 hatte Coca-Cola zuletzt die Preise für seine Produkte angehoben, was die aktuelle Maßnahme zu einer wiederholten Belastung für Verbraucher macht.

CCEP fungiert in Deutschland als Abfüllunternehmen und übernimmt den Vertrieb bekannter Getränkemarken wie Coca-Cola, Fanta, Schweppes und Apollinaris. Das Unternehmen legt zwar die Großhandelspreise fest, die finale Preisgestaltung im Einzelhandel bleibt jedoch den jeweiligen Händlern überlassen. Diese können selbst entscheiden, inwieweit sie die Preisanpassungen an die Endverbraucher weiterreichen.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen