Start NEWS POLITIK Corona-Notfallplan der Regierung noch diese Woche?
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Corona-Notfallplan der Regierung noch diese Woche?

(FOTO: BKA/Arno Melicharek)

Wenn es nach Insider-Informationen geht, so könnte bereits diese Woche der Notfallplan der Regierung in Kraft treten, so „Oe24“.

Mit heute Morgen sind in Österreich 1.012 Personen aktuell am Coronavirus erkrankt, 706 Menschen sind bisher mit dem Virus gestorben, mehr als 16.500 gelten als genesen. Die meisten Erkrankten zählt Oberösterreich (414), gefolgt von Wien (347). In Niederösterreich beläuft sich diese Anzahl auf 99, während alle anderen Bundesländer sehr weit unter 100 aktuell Erkrankten liegen. (Stand: 7.7.2020, Gesundheitsministerium)

Alarm bei 50 Infizierten pro 100.000 Einwohnern
Die Pläne für den Notfall habe der Coronavirus-Einsatzstab bereits seit längerer Zeit. Diese beinhalten einen Stufenplan, der ein zu starkes Wachstum der Infektionszahlen oder gar eine zweite Welle bestmöglich eindämmen soll.

Tests werden innerhalb der Regierung auch weiterhin als wichtigstes Instrument im Kampf gegen das Coronavirus gehandelt. Das von Bundeskanzler Kurz angekündigte Ziel von 15.000 Tests pro Tag ist derzeit jedoch noch nicht erreicht. Eine weitere wichtige Methode, die bereits durchgeführt wird, sind sogenannte „Screenings“, in deren Rahmen gezielt symptomlose Menschen in kritischen Berufen, bzw. prekären Arbeitsverhältnissen getestet werden. Ferner setzt die Regierung auch weiterhin auf Containment und sofortiges Contact Tracing.

Insofern sich die Corona-Zahlen trotz der derzeit noch aufrechten Maßnahmen und Testungen nicht genug eindämmen lassen und zu einem Anstieg der Infizierten kommen (siehe Oberösterreich), dann werde regional reagiert. Die kritische Zahl beträgt laut „Oe24“ 50 Erkrankte pro 100.000 Einwohner.

Welche Maßnahmen kommen (wieder)?
In Linz sei man derzeit bereits über diesem Wert. Insofern diese Grenze überschritten wird, so soll laut Notfallplan der Regierung abermals eine Maskenpflicht für geschlossene Räume eingeführt werden. Bildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen werden dann, zumindest teilweise, geschlossen. Gleiches trifft auf die Nachtgastronomie zu.

Insofern sich das Infektionsgeschehen auf einen kleinen Raum eingrenzen lässt, z.B. ein Dorf, dann könnte es auch zu Abriegelungen dieser Ortschaften kommen. In größeren Städten und Regionen gibt es strikte Quarantäne.

Wie das Medium weiter berichtet, so könnte im Rahmen des Ministerrates heute bzw. morgen abermals eine bundesweite Maskenpflicht beschlossen werden.

Quellen & Links