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PANDEMIEBEKÄMPFUNG

Corona-Welle durch Omikron: „Impfpflicht bringt nichts“

Symbolbild (FOTO: iStockphotos)

Die Impfzahlen stagnieren und die Infektionszahlen sind verheerend: Ab 1. Februar gilt die Impfpflicht. Aber bringt sich das was?

Immer mehr Ärzte meinen, dass die Corona-Impfung bei der Omikron-Variante kaum Sinn mache. Das Testen soll nur eine Geschäftemacherei sein. Manche Experten sind der Meinung, dass man sogar die Maskenpflicht zurückfahren sollte.

Ein langjähriger Mediziner und Experte im Gesundheitsbereich meinte in einem Interview gegenüber Heute: „Bei Omikron gibt es bei vollständig geimpften Personen schon einen gewissen Restschutz. Aber derzeit haben wir eine vier- bis fünffach höhere Durchseuchung wegen der Omikron-Variante und dennoch nur ein Zehntel oder noch weniger an schweren Fällen im Vergleich zur Delta-Variante. Dies lässt tatsächlich den Schluss zu, dass Omikron nicht so gefährlich sein dürfte.“

„Aber es gibt natürlich auch schwere Verläufe bei Omikron, das muss man auch festhalten. Dennoch sind die Intensivbetten spärlich belegt. Omikron hat einen Durchseuchungs-Effekt und nach dieser Welle könnte die Bevölkerung resistent sein, ja sogar die Pandemie vorbei sein. Mittlerweile teilen viele Kollegen und ich die Meinung, dass die Impfpflicht nichts bringt. Denn sie schützt nicht vor der Ansteckung, führt zu keiner Immunität – einzig vor schweren Verläufen schützt die Impfung. Und davon gibt es, wie schon obig erwähnt, nicht so viele“, setzt der Arzt fort.

„Die bringt grundsätzlich schon was, wenn man sie ordentlich umsetzen würde, aber in Österreich wird so lasch damit umgegangen. Also die Maskenpflicht bringt vermutlich mehr, als die Impfung bezüglich Omikron.“, sagt der Arzt zur Maskenpflicht.

Quelle: Heute-Artikel