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Raketenangriff

Putins blutiger Geburtstag: Ukraine mit Raketen überzogen – mindestens 19 Tote

Putins blutiger Geburtstag: Ukraine mit Raketen überzogen – mindestens 19 Tote
Foto: EPA/VYACHESLAV PROKOFYEV/SPUTNIK/KREMLIN POOL MANDATORY CREDIT
2 Min. Lesezeit |

In der Nacht auf Mittwoch hat Russland einen der schwersten Angriffe seit Wochen gegen die Ukraine geflogen. Dabei wurden nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj rund 70 Raketen sowie zahlreiche Drohnen abgefeuert. Mindestens elf Menschen kamen ums Leben.

Schwere Schäden

Die ukrainische Luftwaffe meldete den kombinierten Einsatz von 130 Drohnen und 48 Marschflugkörpern, die gemeinsam mit ballistischen Raketen auf ukrainisches Territorium abgefeuert wurden. Insgesamt konnten 161 Flugkörper und Drohnen abgefangen werden. Am stärksten betroffen waren die Regionen Kiew, Poltawa, Dnipro und Charkiw, wo der Beschuss Todesopfer und Verletzte forderte sowie erhebliche Schäden an Wohngebäuden und Industrieanlagen hinterließ.

Selenskyj erklärte dazu: „Die Russen wollten schmerzhaft und demonstrativ zuschlagen.“ Ein Reporter des Kyiv Independent schilderte die Lage vor Ort mit den Worten: „Die Raketen schlagen eine nach der anderen ein. Soweit ich zählen kann, sind es mindestens zehn bis zwölf Explosionen.“

Putins Geburtstag

Der Angriff fiel auf den 74. Geburtstag des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, man habe gezielt Einrichtungen der ukrainischen Rüstungsindustrie ins Visier genommen – darunter Rüstungsbetriebe in Kiew sowie Standorte des Unternehmens Fire Point, das Drohnen und Marschflugkörper produziert.

Selenskyj verwies auf die besondere Bedrohung durch ballistische Raketen und erneuerte seine Forderung nach zusätzlichen Luftabwehrsystemen für die Ukraine.

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KO KOSMO-Redaktion
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