Eine Ärztin mit Verbindung zum britischen Königshaus stirbt gewaltsam – ihr Ehemann sitzt in Untersuchungshaft.
In ihrem eigenen Zuhause wurde eine britische Ärztin, die Mitglieder der Königsfamilie medizinisch versorgt haben soll, eines gewaltsamen Todes Opfer.
Am Morgen des 4. Oktober 2023 wurde die 45-Jährige leblos in ihrer Wohnung aufgefunden – zu diesem Zeitpunkt hielten sich auch Kinder im Haus auf. Britische Ermittlungsbehörden haben den Fall übernommen, der Ehemann befindet sich in Untersuchungshaft. Die Obduktion ergab Verletzungen, die auf stumpfe Gewalteinwirkung zurückzuführen sind, sowie Hinweise auf eine Kompression des Halses.
Gerichtsverfahren
Ebenfalls am 4. Oktober wurde der des Mordes verdächtige Ehemann einem Richter vorgeführt. Zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen schwieg er. Staatsanwältin Jackie Hanlon legte dar, dass die Befunde auf Gewaltanwendung hindeuten. Sie erklärte, bei der Obduktion sei an der rechten Seite ihres Kopfes eine Verletzung durch stumpfe Gewalteinwirkung festgestellt worden. Zum Zeitpunkt des mutmaßlichen Verbrechens befanden sich die Kinder des Paares im Haus.
Königliche Verbindung
Die getötete Frau gehörte einem Ärzteteam an, das unter anderem König Charles III. und Königin Camilla medizinisch betreute. Sie verfügte über mehr als 15 Jahre Berufserfahrung als approbierte Ärztin und war seit acht Jahren als Hausärztin tätig.
Der Buckingham Palace wurde über ihren Tod in Kenntnis gesetzt.