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Rennsperre

Crash-Alarm in der Königsklasse: Verstappen droht Zwangspause

Crash-Alarm in der Königsklasse: Verstappen droht Zwangspause
EPA-EFE/ALI HAIDER
2 Min. Lesezeit |

Nur noch ein Fehltritt trennt Max Verstappen von einer Zwangspause in der Formel 1. Nach einem Rempler gegen Russell steht der Weltmeister am Abgrund.

Max Verstappen balanciert am Rande einer Sperre in der Formel 1. Der dreifache Weltmeister wurde nach einem Zwischenfall mit George Russell beim Großen Preis von Spanien von den Rennkommissaren zur Rechenschaft gezogen. Für einen absichtlichen Rempler gegen Russells Boliden in Kurve fünf kassierte der Niederländer eine Zehn-Sekunden-Zeitstrafe und – noch schwerwiegender – drei Strafpunkte für seine Superlizenz (Rennfahrerlizenz der Formel 1).

Die Konsequenzen sind gravierend: Verstappen rutschte im Klassement von Rang fünf auf den zehnten Platz ab und steht nun mit insgesamt elf Strafpunkten gefährlich nahe an der kritischen Grenze. Das Regelwerk der Königsklasse sieht vor, dass ein Fahrer automatisch für ein Rennen gesperrt wird, sobald er innerhalb eines Zwölf-Monats-Zeitraums zwölf Punkte ansammelt.

Klare Ansage

Mit dieser Entscheidung setzt die FIA (Internationaler Automobilverband) ein deutliches Zeichen: Aggressives Fahrverhalten wird nicht toleriert – auch nicht vom amtierenden Champion. Vom Red-Bull-Team gab es bislang keine offizielle Stellungnahme. Verstappen muss in den kommenden Grands Prix jedenfalls besonders vorsichtig agieren, denn ein weiterer Fehltritt könnte ihn mitten in der Saison und im laufenden WM-Kampf zu einer unfreiwilligen Pause zwingen.

Piastris Triumph

Beim Großen Preis von Spanien feierte übrigens Oscar Piastri im McLaren seinen ersten Sieg. Sein Teamkollege Lando Norris komplettierte den Doppelerfolg für den britischen Rennstall mit Platz zwei, während Charles Leclerc im Ferrari als Dritter das Podium vervollständigte.

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KO KOSMO-Redaktion
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