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AUFGEPASST!

Darum könnt ihr WhatsApp bald nicht mehr verwenden

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FOTO: iStockphoto

Die neuen umstrittenen AGB von WhatsApp treten in einem Monat in Kraft. Jetzt hat ein deutscher Datenschützer ein Verfahren gegen Facebook in die Wege geleitet.

Am 15. Mai ist es so weit, die neuen Nutzungsbedingungen von WhatsApp treten in Kraft. Seit Anfang des Jahres sorgen diese für heftige Kritik. Facebook hat daher die neuen Richtlinien vom 8. Februar auf den 15. Mai verschoben. User, die bis dahin dies nicht zustimmen, sollen ausgesperrt werden.

Die neuen AGB:
Es muss sich erst noch zeigen, ob die neuen AGB so wie angekündigt umgesetzt werden können. Die Entscheidung wird vor dem 15.Mai verboten. Um dies möglich zu machen, haben die Deutschen ein Dringlichkeitsverfahren auf Grundlage der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gegen Facebook in Irland eingeleitet. “WhatsApp wird in Deutschland mittlerweile von fast 60 Millionen Menschen genutzt und ist die mit Abstand meistgenutzte Social-Media-Anwendung noch vor Facebook”, sagt der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar. Ihm sei es ein großes Anliegen, eine missbräuchliche Ausnutzung der Daten zu verhindern.

Ein Facebook-Sprecher meint, dass sich die User keine Sorgen machen sollten. So ändere sich an den Nutzungsbedingungen nichts, was das Chatten unter Bekannten und Freunden angeht. Die privaten Nachrichten bleiben weiterhin privat und verschlüsselt. Die neuen AGB beziehen sich auf die Kommunikation zwischen ihren Kunden und Unternehmen.

Whatsapp bietet mehr Möglichkeiten, Usern Produkte zu verkaufen, die auf einem anderen sozialen Netzwerk wie etwa Instagram- das auch zu Facebook gehört- angezeigt wurden. Um das zu ermöglichen, möchte Whatsapp die Daten auf vielen Plattformen besser miteinander verlinken.

Neue Apps:
Wer die neuen Nutzungsbedingungen ab dem 15. Mai nicht zustimmt, kann die App nur noch eingeschränkt nutzen. Zwar soll man noch Nachrichten und Anrufe erhalten, diese können in der App aber nicht gelesen werden. Auch wird man selbst keine Benachrichtigung mehr verschicken können. Deswegen wechselten viele User schon zu anderen Apps wie etwa Signal oder Telegram.