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MADE IN BALKAN BRATE

Das sind die Merkmale eines typischen Balkanesen

Rakija & Schweinefett heilen alles

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(FOTO: iStock)

Der Großteil der Balkan-Bevölkerung trinkt viel. Neben der sozialen Sache ist es auch eine medizinische, aber auch traditionelle Sache. Fieber? Socken mit Schnaps befeuchten und diese anziehen. Verletzungen? Schnaps ist ein gutes Desinfektionsmittel. Halsschmerzen? Einfach Schnaps, trinken, er tötet alle Bakterien. Doch nicht nur Alkohol sondern auch Schweinefett ist ein Wunderheilmittel. Personen die Bronchitis haben, sollten sich den Brustbereich mit Schweinefett einbalsamieren und schwupps ist dieser weg.

Fleisch ist praktisch dein Gemüse

Sarma
Foto: Kashika

Es gibt nur sehr wenige Balkanesen, die Vegetarier oder Veganer sind. Man muss damit rechnen, dass fast täglich ein Spanferkel, Burek, Ćevapčići oder Pljeskavica auf den Tisch kommen wird. Weiteres ist die Vorspeise immer eine gute Suppe. Gemüse isst man meistens im Salat oder man kombiniert Fleisch und Gemüse, wie etwa Sarma. Außerdem kommt bei jeder Mahlzeit eine Scheibe Brot noch dazu. Der Balkaner hat nicht richtig gegessen, wenn es kein Brot gibt. Einmal in der Woche muss jeder Balkan-Haushalt ein Gericht mit “em Löffel” essen, dazu zählen Bohnen-, Fisolen- oder andere Gemüsesuppen, die natürliche mit der einzig wahren Vegeta gewürzt werden. Ein Salat könnte nie als eine ganze Mahlzeit durchgehen, da man nach ein paar Stunden verhungern würde. Als „echte Nahrung“ wird oft Fleisch oder eben reichhaltige Suppen in Bezug erwähnt.

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