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TALENTE

Die 5 erfolgreichsten Balkan-Fußballspieler

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Viele der Weltstars des Fußballs kommen vom Balkan. Sie wachsen in Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Albanien oder Serbien auf und werden irgendwann von den großen Vereinen entdeckt, mit denen sie Titel gewinnen und um die Welt reisen.

Plötzlich verdienen sie Millionengehälter, werden von Fans angehimmelt und von den Buchmachern auf Wettlisten geschrieben. Neue, sichere Wettanbieter stürzen sich geradezu auf Ausnahmetalente und bieten verschiedene Wetten rund um die Spieler und das Spielgeschehen an. Für die Spieler ist der Rummel zu Beginn häufig ungewohnt, für ihren Erfolg haben sie aber hart gearbeitet. Der Traum vieler Balkan-Jungs wird für wenige wahr aber manche dieser Ausnahmetalente haben mittlerweile internationales Ansehen erlangt.

Einige der Spieler, die es geschafft haben, setzen sich mittlerweile sogar ganz konkret für die Förderung des Fußballs auf dem Balkan ein. So hat der ehemalige Paris Saint-Germain-Spieler Edvin Murati, der viele Jahre für die albanische Nationalmannschaft gespielt hat und auch mal bei Fortuna Düsseldorf unter Vertrag stand, eine Sportagentur gegründet. Mit ihr will er albanische Fußballtalente fördern. Sein ehemaliger Verein Paris Saint-Germain unterstützt ihn dabei.

Diese fünf Balkan-Talente kennt jeder

1. Luka Modric, Kroatien
Er ist sicherlich einer der bekanntesten Balkan-Fußballer und konnte bereits viele Erfolge erzielen. Der gebürtige Kroate Luka Modric steht seit 2012 beim Rekordmeister Real Madrid unter Vertrag und prägte dort zusammen mit Spielern wie Cristiano Ronaldo, Toni Kroos und Gareth Bale eine Erfolgs-Ära. Er gewann mit dem Club viermal die Champions League und in der Saison 2016/2017 sowie 2019/2020 die Meisterschaft. Mit der kroatischen Nationalmannschaft, für die Modric seit 2006 spielt, stand er erstmals bei der WM 2018 im Finale. Den Titel konnte er mit dem Team nicht holen, aber er wurde anschließend mit dem Goldenen Ball als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet.

2. Mario Mandžukić, Kroatien
Mario Mandžukić wurde in Kroatien geboren und spielte von 2007 bis 2018 für die Nationalmannschaft seines Landes. Derzeit steht er beim AC Mailand unter Vertrag. In den letzten Jahren war er in vielen internationalen Top-Mannschaften aktiv, darunter beim VfL Wolfsburg (von 2010 bis 2012), beim FC Bayern München (von 2012 bis 2014) und bei Atlético Madrid (von 2014 bis 2015). Auch Juventus Turin verpflichtete ihn von 2015 bis 2019, sodass er in Italien längst bekannt ist. 2018 wurde er Vize-Weltmeister mit der kroatischen Nationalmannschaft, nachdem er erstmals im Finale für beide spielenden Mannschaften traf, indem er ein unglückliches Eigentor schoss, das Frankreich in Führung brachte.

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3. Miralem Pjanić, Bosnien und Herzegowina
Lyon, Rom, Turin – Pjanić kennt sie alle. Bei den großen Vereinen dieser Städte stand der bosnische Nationalspieler schon unter Vertrag. Seit 2020 spielt er für den FC Barcelona. Seine Ablösesumme von Juventus Turin nach Spanien betrug 60 Millionen Euro. Die Laufzeit seines Vertrags dort geht bis 2024, eine Ausstiegsklausel von 400 Millionen Euro ist festgeschrieben. Pjanić besitzt auch die luxemburgische Staatsbürgerschaft, entschied sich aber, für Bosnien zu spielen. Zu seinen größten Erfolgen gehören vier italienische Meisterschaftstitel mit Juventus Turin, der zweifache italienische Pokal sowie der italienische Supercup 2018.

4. Nemanja Matić, Serbien
Der Serbe Nemanja Matić steht bei Manchester United unter Vertrag. Im August 2009 unterzeichnete er erstmals für eine britische Mannschaft, den FC Chelsea, nachdem er bei einem Probetraining für den FC Middlesbrough nicht überzeugen konnte. In der Saison 2010/2011 wurde Matić dann für ein Jahr in die Niederlande nach Arnheim ausgeliehen und ging danach nach Lissabon. Nach drei Jahren bei Benfica und der Wahl zu Portugals Fußballer des Jahres 2013 folgte die Rückkehr zum FC Chelsea von 2014 bis 2017. Danach ging es dann für ihn zu ManU, wo er bis heute spielt. Bis 2023 läuft sein Vertrag noch. Seit 2008 steht er außerdem für die serbische Nationalmannschaft auf dem Platz und spielte bei der WM 2018 alle drei Vorrundenspiele für sein Land, bevor es aus dem Turnier ausschied.

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5. Stefan Savić
Geboren im ehemaligen Jugoslawien spielt Stefan Savić heute für die Nationalmannschaft Montenegros sowie für Atlético Madrid. Schon seit 2015 ist er in Madrid aktiv. Zuvor war er von 2012 bis 2015 beim AC Florenz in Italien und davor bei Manchester City (von 2011 bis 2012). Seine ersten Länderspiel-Tore für Montenegro erzielte er in einem Freundschaftsspiel gegen das Nachbarland Albanien im Jahr 2011. Insgesamt 50 Spiele hat er seitdem für das Nationalteam absolviert.

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