Die Wahlen zum Europäischen Parlament in Österreich stehen vor der Tür, und für die Wählerinnen und Wähler ist nun klar, welche Auswahlmöglichkeiten ihnen am 9. Juni zur Verfügung stehen. Die Bundeswahlbehörde hat die Überprüfung der am 26. April eingereichten Wahlvorschläge abgeschlossen und die Teilnehmerliste offiziell veröffentlicht.

Bestätigte Wahlteilnehmer
Nach der Veröffentlichung über die offizielle Amtstafel des Innenministeriums und online stehen die Kandidaten nun fest. Neben den fünf im Parlament vertretenen Parteien – der ÖVP, SPÖ, FPÖ, NEOS und den Grünen – haben auch die KPÖ und die kritische Liste DNA, die sich gegen die Corona-Maßnahmen positioniert, die Teilnahme an der Wahl gesichert. Diese Bekanntgabe ermöglicht nun den Start der Produktion offizieller Stimmzettel, die bald für die Ausstellung der Wahlkarten zur Verfügung stehen werden.
Parteienlandschaft im Wandel
Die anstehende EU-Wahl zeigt eine gewisse Beständigkeit im Vergleich zu vorangegangenen Wahlen. Genauso wie im Jahr 2019, werden auch im Jahr 2023 sieben Parteien antreten. Im Vergleich dazu gab es 2014 neun und in den Jahren 1996 sowie 2009 jeweils acht kandidierende Parteien. In diesem Jahr erreichten neben der KPÖ nur die Liste DNA die notwendigen 2.600 landesweiten Unterstützungsbekundungen, um auf dem Stimmzettel aufgeführt zu werden.
Reihenfolge der Teilnehmer
Die Reihenfolge der Parteien auf dem offiziellen, österreichweit einheitlichen Stimmzettel wird wie folgt sein:
1. Österreichische Volkspartei (ÖVP)
2. Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ)
3. Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen
4. Die Grünen – Die Grüne Alternative
5. NEOS – Das Neue Österreich und Liberales Forum (NEOS)
6. DNA – Demokratisch – Neutral – Authentisch
7. Kommunistische Partei Österreichs – KPÖ Plus
EU-Wahlen
Die Europawahl findet in Österreich am 9. Juni 2024 statt. Es ist erforderlich am Wahltag 16 Jahre oder älter zu sein. Die Wählerinnen und Wähler können ihre Stimme unter bestimmten Voraussetzungen auch per Briefwahl (auch im Ausland) abgeben.
Mit der Festlegung dieser Liste sind alle Vorbereitungen für die bevorstehenden EU-Wahlen getroffen, sodass sich die Wählerschaft nun auf eine informierte Entscheidung am Wahltag vorbereiten kann.