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STUDIEN BELEGEN

Du bist, was du isst: Macht uns dieses Essen depressiv?

(FOTO: iStockphoto)

Rund 350 Millionen Menschen weltweit leiden an einer psychischen Störung oder Erkrankung wie Depression. Was jedoch oft unterschätzt wird, ist die Rolle, die unsere tägliche Ernährung bei unserer seelischen Gesundheit spielt.

In der EU machen Depressionen knapp 26 Prozent der Krankheiten aus. Oftmals ist uns dabei nicht bewusst, dass unsere Ernährung mitverantwortlich für unsere Stimmung ist. Nicht umsonst gibt es den Spruch „Du bist, was du isst“. Auch der Geschäftsführer der Plattform für Nahrungsergänzung und gesunde Ernährung famvital.com, Wolfgang Friess, ist davon überzeugt: „Die Ernährung, aber vor allem die Ernährungsgewohnheiten werden oft unterschätzt und leider viel zu selten angesprochen. Was wir essen, bestimmt nicht nur unsere körperliche Vitalität, sondern auch den Gemütszustand, unsere innere Balance und unsere Glücksgefühle.“


„Glücklich essen“ – geht das?
Wie gesund unser Körper, und damit wie glücklich unsere Seele ist, hängt auch von den Nähr- und Vitalstoffen ab, die wir ihm zuführen. Besonders die Aminosäuren L-Tyrosin und L-Tryptophan verschaffen uns sogenannte „Glücksgefühle“. Letzteres ist nämlich die Vorstufe unseres Glückshormons Serotonin.

Doch der Körper kann diese Aminosäuren nicht selbst herstellen, daher ist es wichtig, sie über unsere Nahrung aufzunehmen. Auch B-Vitamine, Omega-3-Säuren, Magnesium, Eisen und Folsäure sind als Vitalstoffe eine hervorragende Nervennahrung.

Die Devise lautet also: Ausgewogene Ernährung! Das American Journal of Psychiatry wies etwa bereits 2010 in einer Studie nach, dass eine Ernährung mit vorwiegend industriell verarbeiteten und dadurch eher nährstoffarmen Lebensmitteln die Entstehung von Depressionen fördern kann. Demgegenüber zeigte eine Studie von 2012 im Journal of Human Nutrition and Dietetics, dass das Risiko einer Depression mit ausgewogener Ernährung deutlich gesenkt werden kann. Insbesondere dann, wenn sie die oben genannten Nähr- und Vitalstoffe beinhaltet.

Quellen und Links:

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