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Tragödie

Ehefrau alarmierte Rettung: Schwammerlsammler stirbt nach Sturz

Ehefrau alarmierte Rettung: Schwammerlsammler stirbt nach Sturz
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein 60-jähriger Tiroler kam bei einem Ausflug zum Schwammerlsuchen im Kärntner Bezirk Spittal an der Drau ums Leben. Der Mann hatte am 26. August 2025 vormittags eine private Almhütte auf der Staneralm in Obervellach aufgesucht, wo er übernachten wollte. Als er am nächsten Tag nicht wie vereinbart mittags zu Hause ankam und telefonisch nicht erreichbar war, alarmierte seine besorgte Ehefrau die Einsatzkräfte.

Tragische Entdeckung

Ein Angehöriger des Vermissten beteiligte sich ebenfalls an der Suche und machte gegen 16 Uhr eine schreckliche Entdeckung: Er fand den leblosen Körper des 60-Jährigen in unwegsamem, steilem Gelände. Nach ersten Erkenntnissen dürfte der Verunglückte beim Pilzesammeln in einem mit Felsen durchsetzten Wiesengebiet mehrere Meter in die Tiefe gestürzt sein und dabei tödliche Verletzungen erlitten haben.

Die Alpine Einsatzgruppe Spittal übernahm die Bergung des verunglückten Mannes.

Neben der Bergrettung war auch der Notarzthubschrauber „Alpin 6“ im Einsatz.

📍 Ort des Geschehens

Experten warnen vor Gefahren beim Schwammerlsuchen

Obwohl tödliche Unfälle beim Schwammerlsuchen in alpinem Gelände laut Polizei und Bergrettung selten sind, kommen sie immer wieder vor. Besondere Gefahr besteht, wenn Sammler in unwegsames oder steiles Terrain vordringen und dabei die Orientierung verlieren oder abstürzen.

Experten der Alpinpolizei raten, sich vor dem Sammeln gründlich über das Gelände zu informieren und auf markierten Wegen zu bleiben. Wichtig sind zudem festes Schuhwerk und bei Alleingängen sollten Angehörige stets über die geplante Route und Rückkehrzeit informiert werden – eine Vorsichtsmaßnahme, die im aktuellen Fall möglicherweise dazu beigetragen hat, dass die Suche nach dem Verunglückten rasch eingeleitet werden konnte.

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KO KOSMO-Redaktion
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