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Lange Nacht der Museen

Eine Ticket, 124 Museen – Wien lädt zur großen Kulturnacht

Eine Ticket, 124 Museen – Wien lädt zur großen Kulturnacht
FOTO: ORF/Hans Leitner
2 Min. Lesezeit |

Wien verwandelt sich in eine einzige große Kulturmeile – 124 Museen, eine Nacht, ein Ticket.

Zum 26. Mal öffnet die ORF-Lange Nacht der Museen heute Abend ab 18 Uhr ihre Pforten – und lädt Kulturinteressierte dazu ein, gleich 124 Wiener Museen mit einem einzigen Ticket zu erkunden. Der Eintritt kostet 19 Euro, ermäßigt 16 Euro; Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt.

Das Ticket gilt gleichzeitig als Fahrschein für die öffentlichen Verkehrsmittel in der Wiener Kernzone – und zwar bereits ab 17 Uhr bis 1 Uhr nachts, einschließlich der Nightline-Busse. Zusätzlich verkehren eigene Shuttlebusse zwischen den Museen, für die das Ticket ebenfalls Gültigkeit besitzt.

Als zentraler Anlaufpunkt fungiert der Maria-Theresien-Platz, wo Informationsstände eingerichtet sind und Tickets erworben werden können. Besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf dem Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum, das erstmals als Teilnehmer dabei ist und mit interaktiven Workshops sowie Kurzführungen zum Thema „Leben und Wohnen in Wien“ aufwartet.

Highlights der Nacht

Das MAK nimmt Besucherinnen und Besucher in halbstündigen Rundgängen durch die Ausstellung „Eine Stadt voller Plakate“ und bietet ergänzend kreative Workshops für Kinder an. Das Heeresgeschichtliche Museum rückt mit einer neuen Schau Österreichs Geschichte im Zeitalter der Weltkriege in den Mittelpunkt.

Im Jüdischen Museum steht eine Ausstellung des Künstlers Eran Shakine im Fokus, die Gemeinsamkeiten zwischen Judentum, Christentum und Islam beleuchtet – ein offizielles Meet and Greet ermöglicht dabei die persönliche Begegnung mit dem Künstler. Musikalisch bereichert das Haus der Musik den Abend mit Konzerten des Wiener Klassik Ensembles.

Stimmen der Direktoren

„Dass die Menschen einspringen, mitmachen und eben lernen am Tun, am Spielen, am Departieren, am Diskutieren“, beschreibt Direktor Harald Lind das Anliegen seines Hauses. Ergänzend fügt er hinzu: „Wenn die Menschen vielleicht mit einem Fragezeichen kommen und mit einem Lächeln rausgehen.“

Direktor Georg Hoffmann formuliert es so: „Gerade in der Langen Nacht der Museen wollen wir das herzeigen, gewissermaßen sogar die Motorhaube des Museums öffnen und zeigen, was Museumsarbeit ist.“ .

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KO KOSMO-Redaktion
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