In Guttenbrunn bei Zwettl (Niederösterreich) kam es am Donnerstagabend zu einem folgenschweren Feuerwehreinsatz. Sechs Feuerwehren wurden zu einem Zimmerbrand alarmiert und fanden bei ihrem Eintreffen ein stark verrauchtes Gebäude vor. Die Einsatzkräfte begannen umgehend mit einem Innenangriff unter schwerem Atemschutz.
Die Situation verschärfte sich jedoch dramatisch, als der Einsatzleiter zum Rückzug aufforderte – nur Augenblicke später erschütterten zwei Explosionen das Gebäude. Fünf Feuerwehrmitglieder sowie zwei Zivilpersonen, die sich in unmittelbarer Nähe befanden, erlitten dabei Verletzungen.
Aufgrund der akuten Gefahrensituation mussten die Löscharbeiten zunächst von außen fortgesetzt werden, bevor die Einsatzkräfte erneut unter schwerem Atemschutz ins Innere des Gebäudes vordringen konnten. Die Ursache für den Brand und die nachfolgenden Explosionen ist derzeit noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
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Schnelle Rettungskette
Die Rettungskette funktionierte reibungslos. Der bereits anwesende Rettungsdienst, einschließlich des Bezirkseinsatzleiters Zwettl, forderte sofort Verstärkung an.
Glücklicherweise fand zum Zeitpunkt des Unglücks im Rot-Kreuz-Stützpunkt Zwettl gerade eine Sanitäter-Fortbildung statt, wodurch zusätzliche Einsatzfahrzeuge rasch besetzt und zum Unglücksort entsandt werden konnten. Neben Rettungswagen und Notärzten des Samariterbunds Groß Gerungs und des Roten Kreuzes Zwettl unterstützte auch ein Leo-Mobil-Team (Lebenseinsatzorganisation-Mobil) die Versorgung der Verletzten.
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Alle sieben Unfallopfer wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Für die betroffenen Angehörigen wurde das Kriseninterventionsteam aktiviert.