Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Grillrost reinigen

Eiswürfel statt Schrubben? Dieser Grill-Trick geht viral

Eiswürfel statt Schrubben? Dieser Grill-Trick geht viral
(Symbolbild FOTO: iStock)
3 Min. Lesezeit |

Grillgenuss ja, Rostschrubben nein – ein viraler Lifehack mit Eiswürfeln macht die lästigste Aufgabe nach dem Grillen zum Kinderspiel.

Saftige Steaks, knackiges Gemüse und knusprige Würstchen frisch vom Grill gelten für viele Menschen als der wahre Inbegriff des Sommers. Was danach bleibt, ist jedoch weit weniger beliebt: der verschmutzte Grillrost. Eingebrannte Fett- und Speisereste verwandeln die Reinigung in eine mühsame Angelegenheit. Ein Trick, der gerade viral geht, soll nun Abhilfe schaffen – und zwar mit Eiswürfeln.

Eiswürfel-Methode

Das Geheimnis hinter einem makellos sauberen Rost liegt in gefrorenem Spülmittel. Die benötigten Zutaten hat jeder Haushalt ohnehin vorrätig. Füllen Sie unverdünntes Spülmittel in eine Eiswürfelform und legen Sie diese für mehrere Stunden ins Gefrierfach.

Nach dem Grillen gilt: Geduld haben und warten, bis der Rost vollständig abgekühlt ist. Anschließend nehmen Sie einen oder zwei der vorbereiteten Würfel aus der Form und fahren damit über die verkrusteten Stellen. Dank ihrer kompakten Form gelangen die Eiswürfel auch mühelos in die engen Zwischenräume der Gitterstäbe. Zum Abschluss wird mit einem feuchten Schwamm nachgewischt und der Rost gründlich mit klarem Wasser abgespült.

Eingebranntes Fett ist bei Zimmertemperatur häufig zäh und hartnäckig klebrig. Der gefrorene Würfel funktioniert dabei wie ein sanftes Schleifmittel, das den Schmutz auf mechanische Weise ablöst, ohne dabei das Metall zu beschädigen. Durch die entstehende Reibung schmilzt der Eiswürfel nach und nach und gibt dabei hochkonzentrierte, fettlösende Tenside gezielt an den Schmutz ab. Mechanik, Temperatur und Chemie greifen bei dieser Methode ideal ineinander.

Wer die Spülmittel-Eiswürfel verwendet, sollte dabei Gummihandschuhe tragen – das empfehlen Fachleute ausdrücklich. Diese schützen die Hände gleich doppelt: vor dem konzentrierten Reinigungsmittel und vor Kälteschäden an den Fingern. Darüber hinaus ist es wichtig, den Rost nach der Reinigung sorgfältig mit Wasser abzuspülen.

Weitere Alternativen

Wer kein Gefrierfach zur Verfügung hat oder dieses bereits bis auf den letzten Zentimeter gefüllt ist, muss dennoch nicht zur Drahtbürste greifen. Eine halbierte Gemüsezwiebel, auf eine lange Fleischgabel gespießt und mit der Schnittfläche kräftig über den noch heißen Rost gerieben, leistet ebenfalls gute Dienste. Der austretende Saft löst das Fett effektiv. Als angenehmer Nebeneffekt desinfiziert die Zwiebel das Metall und verleiht dem Rost ein würziges Aroma, das sich beim nächsten Grillen positiv bemerkbar macht.

Wer nach einem langen Grillabend schlicht keine Energie mehr für die Reinigung aufbringen möchte, kann auch auf eine besonders unkomplizierte Methode zurückgreifen. Wickeln Sie den abgekühlten Rost in altes Zeitungspapier, übergießen Sie das Paket mit Wasser und lassen Sie es über Nacht im Freien liegen. Die Feuchtigkeit erledigt die Arbeit: Am nächsten Morgen lassen sich die aufgeweichten Verkrustungen ganz einfach mit einem Küchentuch abwischen.

Auch Kaffeesatz eignet sich als Reinigungsmittel für den Grillrost. Einfach auf einen feuchten Schwamm geben und damit über den Rost reiben.

Die feinen Körner wirken ähnlich wie ein mildes Schleifmittel, das selbst hartnäckige Rückstände beseitigt, das Metall dabei aber – anders als Stahlwolle – nicht zerkratzt.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen