Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
SKANDAL

Essen wir Lebensmittel zweiter Klasse?

Essen wir Lebensmittel zweiter Klasse?
Es wurden regionale Abweichungen bei Markenprodukten festgestellt! (FOTO: iStock)
3 Min. Lesezeit |

Die EU sieht kein „gleichbleibendes geografisches Muster“ sondern eine „gewisse Häufung in einer bestimmten Region“. Beispielsweise würden Produkte für die Niederlande in ihrem Salzgehalt stark vom „EU-Mainstream“ abweichen.

Es sei nicht nachweisbar, dass in Osteuropa die Lebensmittel automatisch schlechter seien als in Westeuropa.

[crp box=“1″ limit=“3″ heading=“1″ offset=“1″]

Allerdings zeigen manche Untersuchungen wie der Fischstäbchen-Test Auffälligkeiten. Iglo setzt in Deutschland und in den Niederlanden auf einen Fischanteil von 65 Prozent, in Tschechien, Ungarn und der Slowakei allerdings nur auf 58 Prozent. Iglo argumentiert, dass sie in gewissen Ländern zu einem Mindestanteil verpflichtet wären, die Qualität vom Fisch aber überall die gleiche sei.

Auch das klassische Coca-Cola zeigt im Osten Abweichungen. In Bulgarien, Tschechien, Ungarn, Slowenien, Kroatien und der Slowakei wird Glukose-Fructose-Sirup verwendet – in allen anderen EU-Staaten normaler Zucker. Coca-Cola betont gegenüber der EU, dass das aufgrund der lokalen Verfügbarkeit entstanden ist. Man versucht alle Inhaltsstoffe aus der näheren Umgebung zu beziehen und so die Wirtschaft und Leistbarkeit zu sichern.

Auf der nächsten Seite findet ihr weitere Informationen!

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen

Schreibe einen Kommentar