Mit ohrenbetäubendem Knall und bebenden Mauern endete der Coup in Aschbach-Markt. Zwei Unbekannte sprengten einen Bankomaten, hinterließen Verwüstung – und flohen ohne Beute.
In den frühen Morgenstunden des Freitags erschütterte eine Explosion das Foyer einer Raiffeisenbank-Filiale in Aschbach-Markt, Bezirk Amstetten. Unbekannte versuchten gegen 2.30 Uhr, den dort installierten Bankomaten zu sprengen. Die Detonation verursachte erhebliche Schäden am Gebäude, wie Polizeisprecher Stefan Loidl mitteilte. Die sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern blieb erfolglos.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren vermutlich zwei Personen an der Tat beteiligt. Sie flüchteten auf einem Motorroller vom Tatort, allerdings ohne Beute, erklärte Loidl. Das Landeskriminalamt Niederösterreich hat die Ermittlungen übernommen und bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 059133-30-3333.
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Zeugenberichte
„Die Mauern haben gebebt“, berichtete eine Zeugin, die von der Erschütterung aufgewacht war, am Freitag der APA. Durch das Fenster sah sie Licht beim Nachbarn, aber die Täter bekam sie nicht mehr zu Gesicht. Der andere Zeuge sah die Verdächtigen noch flüchten und verständigte die Polizei. Die Filiale der Bank sei durch die Sprengung „komplett verwüstet“, sagte die Frau.
Das Landeskriminalamt überprüft auch mögliche Zusammenhänge mit anderen Bankomat-Sprengungen.