Eine Fast-Food-Legende kommt nach Deutschland – und ausgerechnet Köln macht den Anfang. Der Standort ist kein Zufall.
Am Kölner Hohenzollernring entsteht derzeit die erste deutsche Filiale von Taco Bell – und das an einem symbolträchtigen Ort: Dort, wo einst ein Sausalitos-Restaurant seine Gäste bewirtete, soll die US-amerikanische Fast-Food-Kette Ende September 2026 ihre Türen öffnen. Bislang war Taco Bell in Deutschland ausschließlich auf US-Militärstützpunkten präsent – ein reguläres Restaurant für die breite Öffentlichkeit gab es hierzulande nie.
Regionale Expansion
Für die Expansion auf den deutschen Markt setzt das Unternehmen auf ein dezentrales Franchise-Modell mit insgesamt sechs regionalen Area-Developern. Das Gebiet rund um Köln und das Rheinland – von Bonn bis Kleve – liegt in den Händen der Feel Better Holding aus Koblenz, die von Peter Gries und Lars Krämer geführt wird. Krämer äußerte sich gegenüber BILD zur Standortwahl mit den Worten: „Köln passt wie die Faust aufs Auge.“
Parallel zur Kölner Filiale plant Taco Bell laut Unternehmensangaben, im vierten Quartal 2026 weitere erste Restaurants in Frankfurt am Main und Stuttgart zu eröffnen. Von den sechs Gebietslizenzen sind nach Branchenangaben bereits die meisten vergeben oder werden verhandelt – lediglich die Regionen Osten und Berlin gelten als noch nicht besetzt.
Menü & Team
Das Team, das die neue Filiale betreiben wird, setzt sich aus Mitarbeitenden aus 24 verschiedenen Nationen zusammen – verbunden durch die gemeinsame Begeisterung für Tex-Mex-Küche und vegetarische Alternativen. Was das Angebot betrifft, erklärte Lars Krämer: „Exakt das US-Menü wird es nicht, aber nahezu.“ Die genaue Speisekarte will der Konzern in Kürze über seine Social-Media-Kanäle bekanntgeben.