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SCHLIMMES GESTÄNDNIS

Familie, Schläge & Schmerzen: Seka Aleksic weint vor laufender Kamera

Seka Aleksic
(FOTO: Facebook/Printscreen)

Die Volkssängerin Seka Aleksic spricht nicht gerne über ihr Privatleben, aber einmal öffnete sie ihre Seele und enthüllte schockierende Details aus ihrer Kindheit.

Sie wuchs in großer Armut und Not auf, erlebte als Kind familiäre Gewalt – Vater gegen Mutter – und all diese Dinge haben sie stark geprägt. „Mein Vater ist jetzt verstorben und er war ein guter Mann, aber es sind Dinge passiert, die nicht gelöscht werden können. Ich habe ihm alles vergeben. Er liebte es zu trinken und hat manchmal alles, was er verdiente, den Kindern gegeben, die nichts haben oder allen möglichen Menschen die Getränke gezahlt. Doch seine Eifersucht kam in Spiel und deswegen hatte er Probleme mit meiner Mutter. Sie litt am meisten, sie wurde geschlagen. Es ist mehrmals passiert, dass mein Bruder und ich sie auseinandertrennten. Noch heute hat sie Narben im Gesicht aus dieser Zeit. Sie hat sich deswegen scheiden lassen und ich verstehe sie, niemand sollte das durchmachen müssen. Danach ging mein Vater zum Arbeiten ins Ausland und wir haben fünf oder sechs Jahre nichts voneinander gehört. Ich bin bei meinem Stiefvater Milan aufgewachsen, den ich sehr liebe und der uns als seine eigenen Kinder ansah. Er ging arbeiten, um mir ein monatliches Busticket zu verdienen, damit ich zur Schule gehen konnte”, sagte Seka in der Sendung “Survivors “auf K1.

Als sie sechs Jahre alt war, flohen sie aus Zvornik und zogen nach Banja Koviljaca, wo sie die Schule startete.

„Wir haben sehr hart gelebt, wir waren in Flüchtlingsunterkünften, dann sind wir in ein altes Schulhaus gezogen. Wir hatten kein Badezimmer, aber wir haben im Haus des Nachbarn gebadet. Wir kamen buchstäblich nur mit der Kleidung, die wir angezogen haben, sonst nichts“, sagte Seka Aleksic und fügte hinzu:

„Die Kinder waren brutal zu mir. Sie haben sich über mich lustig gemacht wegen Schluckauf, wegen meiner zerrissenen Schuhe, weil ich das gleiche Shirt anhatte. Es war furchtbar grausam, ich habe tagelang geweint, aber ich wollte meiner Mutter nichts sagen, weil ich es nicht noch schlimmer machen wollte für ihre schwierige Situation. Vor allem als sie erfuhren, dass meine Mutter Muslimin ist, wurde ich allerlei schikaniert. Sie haben mich geschubst, mich angespuckt, mein Hemd zerrissen. Aber das hat mir durchs Leben geholfen. Ich danke allen, dass sie so zu mir waren, denn heute wäre ich nicht die, die ich bin.“

Ihre Mutter war nicht dafür, dass sie singt, doch Seka hatte einen brennenden Wunsch danach. Eine Situation war sehr unangenehm und brachte auch diesbezüglich viele Veränderungen mit sich.

„Meine Mutter erlaubte mir nicht zu singen, ich rannte von zu Hause weg und mein Stiefvater half mir, meine Träume zu verwirklichen. Ich begann im Alter von 14 Jahren zu singen und ging heimlich auf Partys. Er half mir, es vor meiner Mutter zu verbergen. Sie fand es aber heraus und tauchte einmal im Club auf. Ich war wie versteinert, als ich sie sah und ließ deshalb das Mikrofon fallen. Als ich ihr erklärte, dass es mein Traum war und ihr zeigte, dass ich nur für diese Nacht fünfmal mehr verdiente als sie von morgens bis abends in der Landwirtschaft arbeitend, gab sie ein bisschen nach. Davon kauften wir einen Gefrierschrank, und so fing es an”, erklärte Seka Aleksic.

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