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„Flopsy“-Projekt

„Flopsy“ in Jugendzentren: Unterstützung für Jugendliche in Krisenzeiten

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(FOTO: PSD-Wien/Tatjana Gabrielli)

In einer Zeit, die von verschiedenen Krisen geprägt ist, stehen junge Menschen vor besonderen Herausforderungen. Um gezielt Unterstützung zu bieten, haben vier Jugendzentren im 21. Wiener Bezirk zwei klinische Psycholog*innen engagiert. Diese bieten anonyme Einzel- und Gruppengespräche für Jugendliche ab 14 Jahren an, um sie in Problemlagen und Entscheidungssituationen zu begleiten.

Das „Flopsy“-Projekt, initiiert von Jugendlichen selbst und im Rahmen der Wiener Kinder- und Jugendmillion eingereicht, soll eine niederschwellige Anlaufstelle darstellen. Bezirksvorsteher Georg Papai lobt die Initiative als wegweisend für die Betreuung junger Menschen und als Beispiel für gelungene Partizipation.

Das Angebot umfasst vertrauliche Gespräche zu verschiedenen Themen, Krisenintervention und Entlastungsgespräche sowie Gruppenangebote. Ziel ist es, jungen Erwachsenen einen sicheren Raum zu bieten, um über psychische Gesundheit sprechen zu können. Bei Bedarf erfolgt die Vermittlung zu weiteren psychosozialen Angeboten der Stadt Wien.

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(FOTO: PSD-Wien/Tatjana Gabrielli)

Start im Februar 2024

Seit dem Start im Februar 2024 konnten bereits rund 100 Jugendliche das Angebot in Anspruch nehmen, vor allem Themen wie Leistungsdruck, Familie und psychische Gesundheit stehen dabei im Fokus der Gespräche. Die Rückmeldungen der Jugendlichen sind positiv, sie schätzen die Möglichkeit, in ihrem vertrauten Umfeld Unterstützung zu finden.

Ein Jugendlicher äußerte sich dazu wie folgt: „Flopsy ist ein cooles Projekt, bei dem Jugendliche ihre Sorgen mit Psychologen teilen können und wichtige Informationen, zum Beispiel zum Thema Gewaltprävention, erhalten.“

Das Projekt läuft bis zum 31. Dezember 2024 und wird je zur Hälfte von der MA 13 und dem PSD-Wien finanziert. Die beteiligten Jugendzentren in Floridsdorf bieten zu festgelegten Zeiten die Unterstützung an.