Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Nationalrat

FPÖ bekommt neues Gesicht im Nationalrat – sie folgt Kassegger nach

FPÖ bekommt neues Gesicht im Nationalrat – sie folgt Kassegger nach
(FOTO: iStock)
1 Min. Lesezeit |

Ein FPÖ-Abgeordneter zieht sich aus gesundheitlichen Gründen vollständig aus der Politik zurück – nun übernimmt eine Steirerin sein Mandat.

Der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Axel Kassegger gab am 3. September seinen vollständigen Rückzug aus der Politik bekannt. Als Grund nannte er eine bevorstehende Operation und die anschließende Genesung. Kassegger legte sein Nationalratsmandat sowie seine Funktionen als Präsident des Freiheitlichen Bildungsinstituts und als Obmann der FPÖ Graz zurück.

In einer persönlichen Erklärung begründete er seinen Entschluss: „Ich stehe unmittelbar vor einer bedeutenden Operation, die bereits nächste Woche stattfinden wird. Ich habe mich in diesem Zusammenhang dazu entschieden, künftig meine volle Aufmerksamkeit und Kraft meiner Genesung zu widmen.“

Personelle Nachfolge

Am 23. September wurde Hedwig Staller als Nachfolgerin Kasseggers im Nationalrat angelobt. Die Steirerin ist seit 2022 Bundesobfrau des Freiheitlichen Familienverbands. Auch Kasseggers parlamentarische Funktion als Ordner wurde neu besetzt: Der Nationalrat wählte FPÖ-Abgeordneten Gernot Darmann einstimmig zu seinem Nachfolger.

Staller verfügt bereits über parlamentarische Erfahrung auf Landesebene. Von 2015 bis 2019 gehörte sie dem Steiermärkischen Landtag an, seit 2022 ist sie Mitglied des FPÖ-Bundesparteivorstands. Ebenfalls seit 2022 steht sie dem Freiheitlichen Familienverband als Bundesobfrau vor.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen