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Transparenzverstoß

FPÖ-Chef unter Beschuss: Hat Kickl Einkünfte teilweise verschwiegen?

FPÖ-Chef unter Beschuss: Hat Kickl Einkünfte teilweise verschwiegen?
FOTO: EPA-EFE/Daniel Novotny
2 Min. Lesezeit |

Herbert Kickl, der Parteiobmann der FPÖ, steht gegenwärtig im Zentrum politischer Diskussionen, nachdem die SPÖ ihm vorgeworfen hat, gegen die Transparenzregeln des Parlaments verstoßen zu haben, indem er Einkünfte nicht gemeldet hat. Diese Anschuldigungen führten zur Einberufung des Unvereinbarkeitsausschusses des Nationalrats, der diese Vorwürfe nun prüft.

David Stögmüller, Abgeordneter der Grünen, betonte im Ö1-„Morgenjournal“, dass es von höchster Wichtigkeit sei, dass alle Abgeordneten ihre Einkünfte offenlegen, was auch die allgemeine Erwartung der Öffentlichkeit widerspiegele. In seiner Rolle als Klubobmann solle Kickl ein Vorbild an Transparenz darstellen. Um diesen Vorwürfen weiter nachzugehen, wird Kickl ein Fragebogen zugestellt, der binnen vier Wochen beantwortet werden soll. Dies stellt in Österreich ein Novum dar.

Konträre Sichtweisen

Kai Jan Krainer, Abgeordneter der SPÖ, hat diverse berufliche Aktivitäten und Einkünfte von Kickl aufgezeigt, die möglicherweise die Transparenz- und Meldepflichten verletzt haben. Insbesondere steht die Agentur „Ideenschmiede“, jetzt „Signs“, im Fokus, bei der Kickl kurzzeitig stiller Gesellschafter war. Kickl weist allerdings zurück, jemals finanziell von dieser Beteiligung profitiert zu haben. Selbst Vorwürfe, basierend auf einem Treuhandvertrag und der Nutzung eines Dienstwagens, kontert Kickl mit dem Argument, dass alle Attacken politisch motiviert seien.

Krainer wirft Kickl vor, in leitender Position einer GmbH gestanden zu haben, eine selbstständige Tätigkeit als Vermieter ausgeübt zu haben und Funktionsgebühren nicht gemeldet zu haben – Anschuldigungen, die ernsthafte Fragen bezüglich Kickls Einhaltung der Transparenzpflichten aufwerfen.

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Die FPÖ verteidigt sich vehement gegen diese Vorwürfe. Harald Stefan, Abgeordneter der FPÖ, bezeichnete die Behauptungen als „haltlos“ und als Teil politischer Strategien im Hinblick auf den bevorstehenden Nationalratswahlkampf. Die FPÖ zeigt sich dementsprechend zuversichtlich im Umgang mit der Situation im Unvereinbarkeitsausschuss.

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KO KOSMO-Redaktion
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