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Minenunglück

Goldmine eingestürzt – über 100 Tote unter der Erde begraben

Goldmine eingestürzt – über 100 Tote unter der Erde begraben
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1 Min. Lesezeit |

Mehr als 100 Tote nach einem Minenunglück – und die Ermittler stehen noch ganz am Anfang ihrer Arbeit.

Beim Einsturz einer Goldmine in der Zentralafrikanischen Republik sind mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte ein hochrangiger Vertreter des örtlichen Bergbauverbands mit. Die Mine befand sich im Dorf Zamboje nahe der Grenze zu Kamerun.

Wie Reuters berichtet, bestätigte die Staatsanwaltschaft das Unglück, erklärte jedoch, dass die genaue Zahl der Todesopfer sowie die näheren Umstände des Einsturzes noch Gegenstand laufender Ermittlungen seien. Rettungskräfte sind weiterhin im Einsatz, parallel dazu wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die Unfallursache zu klären und die Betreiber der Mine zu identifizieren.

Dauerhafter Gefahrenherd

Kleinskalige Goldminen, die häufig ohne behördliche Registrierung betrieben werden, sind in weiten Teilen Afrikas eine der wenigen verfügbaren Einkommensquellen. Mangelnde Aufsicht und unzureichende Sicherheitsstandards machen sie jedoch zu einem dauerhaften Gefahrenherd – tödliche Unglücke wie dieses sind keine Seltenheit. Internationale Studien bestätigen, dass tödliche Arbeitsunfälle in kleinskaligen, meist unregulierten Goldminen in Afrika deutlich häufiger vorkommen als in industriell betriebenen Großminen.

Die Behörden Kameruns erklärten sich bereit, alle Verletzten, die die Grenze überqueren, aufzunehmen und medizinisch zu versorgen.

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KO KOSMO-Redaktion
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