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Grausiger Fund: Eingemauerte Leiche einer Pensionistin entdeckt

Grausiger Fund: Eingemauerte Leiche einer Pensionistin entdeckt
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Eine eingemauerte Leiche, eine fast 100-jährige Frau und ein flüchtiger Sohn – der Fall aus Münchendorf wirft düstere Fragen auf.

In Münchendorf im Bezirk Mödling ist am vergangenen Donnerstag eine eingemauerte Frauenleiche gefunden worden. Nachdem die Polizei am frühen Abend des 28. Mai die Feuerwehr zur Unterstützung bei einer Notöffnung einer Tür angefordert hatte, stießen die Einsatzkräfte im Inneren des Gebäudes auf die Leiche. Anschließend durchkämmten Spezialkräfte der Polizei gemeinsam mit Polizeihunden das gesamte Haus.

Die Staatsanwaltschaft Wien hat eine Obduktion angeordnet, wie Sprecherin Nina Bussek am Mittwoch auf Nachfrage bestätigte. Bussek bestätigte zudem ein laufendes Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit dem Fund der Frauenleiche, machte jedoch keine weiteren Angaben zum Sachverhalt.

Ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich bei der stark verwesten Leiche um jene einer Pensionistin, die in die Wand eines Hauses einbetoniert worden war. Die Verstorbene soll kurz vor ihrem hundertsten Geburtstag gestanden haben.

Möglicher Betrug

Die Ermittlungen laufen derzeit in alle Richtungen. Medienberichten zufolge wird auch ein möglicher Sozialleistungsbetrug als Motiv in Betracht gezogen: Denkbar wäre, dass die Frau bereits vor Jahren eines natürlichen Todes gestorben und danach einbetoniert worden sein könnte, um ihre Pensionszahlungen weiterhin zu kassieren.

Gefahndet wird nach dem Sohn der Seniorin, der sich offenbar im Ausland aufhält.

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KO KOSMO-Redaktion
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