Sturmgewehre, WEGA-Einsatz, gesperrte Kreuzung: Wien-Margareten erlebte einen Freitagvormittag, der vieles offenlässt.
Am Freitagvormittag rückte die Wiener Polizei mit einem massiven Aufgebot an Einsatzkräften nach Wien-Margareten aus. Auslöser war ein mutmaßlicher Raubüberfall an der Kreuzung Margaretenstraße und Reinprechtsdorfer Straße. Neben zahlreichen Beamten war auch die Spezialeinheit WEGA (Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung) vor Ort.
Ein Teil der eingesetzten Polizisten war mit Sturmgewehren ausgerüstet. Die Behörden bestätigten den Einsatz, machten jedoch zunächst keine näheren Angaben zu den Hintergründen.
Ermittlungen laufen
Wie der Vorfall im Detail ablief, war zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht geklärt. Die Ermittlungsbehörden hielten sich mit konkreten Informationen bewusst zurück – ein in solchen Situationen übliches Vorgehen, um laufende Ermittlungen nicht zu beeinträchtigen.
Ein Mitarbeiter der APA, der die Lage vor Ort beobachtete, schilderte eine auffällig hohe Präsenz schwer bewaffneter Polizisten, was auf die Schwere des Vorfalls hindeutet.