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Alarmstufe Rot

Hagel und 90-km/h-Sturm – Hier schlägt ein heftiges Gewitter zu

Hagel und 90-km/h-Sturm – Hier schlägt ein heftiges Gewitter zu
FOTO: iStock
3 Min. Lesezeit |

Dunkle Wolken ziehen über Österreich – eine Gewitterfront bringt heute Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen bis 90 km/h. Besonders der Westen steht im Fokus der Meteorologen.

Am heutigen Montag, 14. Juli 2025, zieht eine Gewitterfront über Österreich. Landesweit besteht erhöhte Unwettergefahr, wobei für die westlichen Landesteile zusätzlich eine spezielle Starkregenwarnung gilt. Eine schwache Störungszone, die bereits in den Morgenstunden in Tirol und Vorarlberg für Niederschläge sorgte, breitet sich im Tagesverlauf auf das gesamte Bundesgebiet aus. Laut „Skywarn Austria“ (privater Wetterwarnservice) müssen sich weite Teile des Landes auf Gewitter und Regenschauer einstellen.

Nachdem „GeoSphere Austria“ (staatlicher Wetterdienst) bereits vormittags vor Regenfällen im Westen gewarnt hatte, werden für den Nachmittag weitere Gewitter prognostiziert. Diese bilden sich zunächst über dem Berg- und Hügelland und dehnen sich später auf die tiefer gelegenen Regionen aus. Die Meteorologen erwarten die intensivsten Gewitter im Bereich der Gurktaler Alpen über das Grazer Bergland bis ins Mittelburgenland sowie im Weinviertel. Auch außerhalb der Gewitterzonen könnte es im Donauraum zu stürmischen Windböen kommen.

⇢ Unwetter-Alarm: Hagel und Starkregen überrollen Österreich

Unwetter-Hotspots

Erst gestern wurde die niederösterreichische Stadt Wiener Neustadt von schweren Unwettern heimgesucht, bei denen innerhalb kürzester Zeit fast 100 Liter Niederschlag pro Quadratmeter fielen und zahlreiche Feuerwehreinsätze notwendig wurden. Während die Gewitter im Süden und Osten am Abend abklingen, treffen im Westen und Nordwesten nochmals neue Schauer ein.

📍 Ort des Geschehens

Gefahrenpotenzial

Nach Einschätzung von „Skywarn Austria“ sollten sich jedoch auch diese bis Mitternacht auflösen. In den Hauptgewittergebieten rechnen die Experten mit Sturmböen bis zu 90 km/h, starken Regenfällen und Hagelkörnern mit einem Durchmesser von bis zu drei Zentimetern. Auch in den übrigen Landesteilen sind Gewitter möglich, wenn auch mit etwas geringerem Unwetterpotenzial.

Dennoch könnten auch dort kräftige Gewitterzellen mit Starkregen, Hagel und Sturmböen auftreten.

Einsatzkräfte in Bereitschaft

In den besonders gefährdeten Regionen wurden bereits am Vormittag lokale Krisenstäbe aktiviert und die Feuerwehren in erhöhte Einsatzbereitschaft versetzt. Im Innviertel, Vorarlberg und Niederösterreich bereiten sich die Einsatzkräfte auf mögliche Überschwemmungen, Sturmschäden und Hagelereignisse vor.

In Vorarlberg kam es bereits zu einem Zwischenfall an der Karrenseilbahn in Dornbirn, wo Einsatzkräfte die Evakuierung von 19 Personen aus feststeckenden Gondeln vorbereiten mussten. In Niederösterreich und Oberösterreich wurden zusätzlich Sandsäcke und mobile Pumpen bereitgestellt, um auf Starkregen und drohende Überflutungen reagieren zu können.

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KO KOSMO-Redaktion
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