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REZEPT

Hanuma kocht: Pistazieneis aus nur 3 Zutaten – ohne Eismaschine

Hanuma kocht: Pistazieneis aus nur 3 Zutaten – ohne Eismaschine
FOTO: Hanuma kocht
3 Min. Lesezeit |

Foodbloggerin Elma Pandzic verzückt ihre Follower in ihrem zweisprachigen Blog “Hanuma kocht” regelmäßig mit Rezepten aus ihren beiden Heimaten – Österreich und Bosnien-Herzegowina.

Es ist mein absolutes Lieblingseis und es gibt keine Geschmacksrichtung, die an Pistazieneis herankommen könnte. Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass bei der Zubereitung in den Eisdielen getrickst wird: von künstlichen Aromen und Farbstoffen bis hin zu Endprodukten, die eher nach Marzipan als nach Pistazie schmecken. Das beste Pistazieneis (meiner Meinung nach) gibt es bei „Arcobaleno“ in Klagenfurt. Ich habe versucht, dieses nachzumachen. Auf meinem Blog findet ihr daher eine traditionelle und etwas aufwändigere Variante (typisch italienisch) und heute eine schnelle und einfache aus nur 3 Zutaten. Pistazieneis ist und bleibt ein kleiner Luxus, aber mit der selbstgemachten Variante habt ihr am Ende eine volle Kastenform Eis mit den besten Zutaten.

Zutaten

750 ml Sahne

1 Dose gezuckerte Kondensmilch

180 g Pistazienmus/Pistazienpaste (gekauft oder selbstgemacht)

Selbstgemachte Pistazienpaste:

250 g geschälte Pistazien

2 EL Sonnenblumenöl (optional)

Prise Salz

Die Menge reicht für 1 Kastenform voller Eis
oder bis zu 20 Stück Stieleis
(je nach Größe der Silikonform)

Zubereitung

1) Falls ihr gekaufte Pistazienpaste verwendet, geht die Zubereitung ganz schnell. Dafür mixt ihr die Sahne cremig (nicht steif! – siehe Video).

2) Verrührt gezuckerte Kondensmilch und Pistazienpaste und gebt die Mischung zur Sahne dazu. Mixt ein paar Sekunden weiter, bis sich alle Zutaten verbunden haben. Die Mischung ist cremig, also nicht fest und nicht flüssig.

3) Füllt die sie in eine mit Frischhaltefolie ausgelegte Form (z.B Kastenform) um oder befüllt damit Stieleis-Förmchen.

4) Stellt die Eismischung für mehrere Stunden – am besten über Nacht in den Gefrierschrank.

Zubereitung Pistazienpaste selbstgemacht

1) Legt ein großes Backblech mit Backpapier aus und heizt den Ofen auf 180 Grad O/U Hitze vor. Verteilt die Pistazien auf dem Blech und röstet sie ca. 10 Minuten ODER ihr röstet sie in einer Pfanne auf Stufe 6 von 9, bis sie ihr Aroma entfalten. Behaltet sie unbedingt im Auge, da sie schnell zu dunkel werden können.

2) Nehmt sie aus dem Ofen bzw. der Pfanne, lasst sie auskühlen, bis sie nur noch lauwarm sind und gebt sie entweder in einen Smoothie Maker mit Nuss-Aufsatz, in einen Food Prozessor (bei größeren Mengen wie z.B. 500 g) oder einen starken Standmixer. Ihr braucht auf jeden Fall ein Gerät, das diesen Prozess leistungstechnisch mitmachen kann.

3) Jetzt werden die Pistazien fein gemahlen. Wenn das der Fall ist, wird weitergemahlen aber mit Pausen in Sekunden-Abständen, damit das Gerät nicht überhitzt. Im Grunde müsst ihr jetzt so lange mixen, bis aus den feinen Nussbröseln eine glatte Paste geworden ist. Das dauert ein bisschen, aber es klappt.

4) Fügt nach Bedarf Sonnenblumenöl hinzu, um die Masse streichfähiger und cremiger zu machen und eine Prise Salz. Diese Zutaten machen das Mus perfekt!

5) Füllt das Nussmus/die Pistazienpaste in ein sauberes Schraubglas um, wenn ihr es nicht sofort verwenden wollt, oder entnehmt ca. 180 g für die Eisherstellung. Die Haltbarkeit beträgt ca. 1 Monat. Falls sich Öl and der Oberfläche absetzt, einfach gut umrühren, damit sich die Bestandteile wieder verbinden.

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KO KOSMO-Redaktion
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