Am Sonntagabend wurde eine Hochzeitsfeier jäh unterbrochen, als ein Autokorso von der Sondereinheit WEGA gestoppt wurde. Grund für das Einschreiten der Spezialeinheit war das mutmaßliche Abfeuern von Schüssen aus den fahrenden Fahrzeugen.

Kurz nach 21 Uhr ging bei der Polizei ein Anruf ein, in dem ein aufmerksamer Passant berichtete, dass mehrere Personen aus einer vorbeifahrenden Hochzeitsautokolonne durch geöffnete Fenster Schüsse in die Luft abgaben. Der Vorfall soll sich in der Kudlichgasse im 10. Wiener Gemeindebezirk Favoriten ereignet haben.
Fund von Schreckschusspatronen
Beamte des Stadtpolizeikommandos Favoriten wurden umgehend zum Ort des Geschehens entsandt. Bei ihrer Ankunft entdeckten sie in der Kudlichgasse zahlreiche abgefeuerte Schreckschusspatronen. Diese Funde bestätigten die ersten Berichte über das verdächtige Verhalten der Hochzeitsgesellschaft.
WEGA im Einsatz: Fahrzeuge durchsucht
Innerhalb kurzer Zeit konnte die WEGA drei Fahrzeuge in der Nähe des Vorfalls stoppen. Nach der Kontrolle der Fahrzeuge wurden in zwei von ihnen Schreckschusspistolen sichergestellt.
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Zwei Männer, ein 25-Jähriger (dessen Staatsangehörigkeit zum Zeitpunkt des Berichts noch ungeklärt war) und ein 24-jähriger französischer Staatsbürger, wurden wegen Ordnungsstörungen angezeigt. Gegen den 25-Jährigen erließ die Polizei außerdem ein vorläufiges Waffenverbot.
In den nächsten Tagen dürften die weiteren Ermittlungen Aufschluss darüber geben, welche rechtlichen Konsequenzen den Beteiligten noch drohen.