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Betrugsversuch

Horror über den Wolken: Familie schmuggelte tote Oma im Rollstuhl

Horror über den Wolken: Familie schmuggelte tote Oma im Rollstuhl
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Rollstuhl, Seniorin, Flugzeug – was zunächst nach normaler Reiseassistenz aussah, entwickelte sich zum makabren Verdachtsfall mit internationalen Ermittlungen. Eine britische Familie geriet nach einem Zwischenfall auf einem Easyjet-Flug von Málaga nach London ins Visier der Mitreisenden. Die Gruppe hatte ihre 89-jährige Großmutter im Rollstuhl an Bord gebracht, doch kurz vor dem Start musste das Flugzeug zurückkehren, nachdem eine Leiche entdeckt wurde. Mitpassagiere erheben nun schwere Vorwürfe gegen die Angehörigen und behaupten, diese hätten die bereits verstorbene Seniorin absichtlich an Bord geschmuggelt.

Die Fluggesellschaft Easyjet hat bislang nicht bestätigt, dass die Familie vom Tod der älteren Dame wusste. Allerdings schildern andere Fluggäste verdächtige Beobachtungen. Demnach schoben die Angehörigen die 89-Jährige per Rollstuhl durch den Flughafen und in die Maschine, wobei sie dem Bordpersonal gegenüber angaben, die Frau sei nur „müde“.

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Eine Mitreisende teilte später in sozialen Netzwerken mit: „Es ging ihr eindeutig nicht gut. Mit bloßem Auge sah es so aus, als wäre sie schon tot gewesen, leblos in einen Rollstuhl gezwängt.“

Offizielle Stellungnahme

In einer offiziellen Stellungnahme erklärte die Airline: „Flug EZY8070 von Málaga nach London musste vor dem Abflug in die Parkposition zurückkehren, weil eine Passagierin an Bord dringend medizinische Hilfe benötigte. Rettungskräfte waren vor Ort, die Passagierin verstarb jedoch leider.“

Nach der Feststellung des Todes durch einen Arzt sollen die Familienmitglieder auffallend unbeeindruckt reagiert haben. Einige sollen sich sogar als Mediziner ausgegeben haben. Die Beweggründe für dieses Verhalten sind derzeit noch unklar.

Durch den Vorfall verzögerte sich der Flug um insgesamt zwölf Stunden.

Laufende Ermittlungen

Easyjet konnte keine weiteren Einzelheiten zum Fall nennen und erklärte: „Wir kooperieren vollständig mit den zuständigen Behörden, um die Umstände dieses Vorfalls zu klären. Aus Respekt vor den laufenden Ermittlungen können wir zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Kommentare abgeben.“

Die Untersuchungen konzentrieren sich nun darauf, ob die Seniorin möglicherweise bereits vor dem Betreten des Flugzeugs verstorben war.

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KO KOSMO-Redaktion
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