Georg Dieter Fischer warnt vor fehlendem Wachstum und steigenden Arbeitskosten. Doch ein Kompromiss in den Verhandlungen führt nun zu einer Lohnerhöhung.

Der Fachverband PROPAK repräsentiert die industriellen Hersteller von Papier- und Kartonprodukten in Österreich. Parallel dazu vertritt die GPA die Angestellten in der Privatwirtschaft des Landes. Georg Dieter Fischer ist Obmann von PROPAK. Zudem agiert die Vereinigung PROPAK Austria ebenfalls als Repräsentant der Branche.
Herausforderungen
In den jüngsten Kollektivvertragsverhandlungen, die als besonders herausfordernd beschrieben wurden, äußerte sich Georg Dieter Fischer zu den Schwierigkeiten der Branche. Er betonte das fehlende Wachstum in den letzten Jahren sowie die negativen Auswirkungen steigender Arbeitskosten auf die Wettbewerbsfähigkeit auf den Exportmärkten.
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Kompromisslösung
Trotz der Herausforderungen wurde ein Kompromiss gefunden, der die Spannungen zwischen Rezession und Inflation berücksichtigt. Die Einigung sieht eine Erhöhung der kollektivvertraglichen Löhne und Gehälter um 2,9 Prozent ab dem 1. März 2025 vor, entsprechend der Jahresinflationsrate von 2024. Sie wurde nach intensiven Verhandlungen in der vierten Runde zwischen PROPAK und der GPA erzielt.