Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Prophezeiung

Japans Baba Wanga: Manga-Prophetin prophezeit Mega-Katastrophe

Japans Baba Wanga: Manga-Prophetin prophezeit Mega-Katastrophe
FOTO: zVg. iStock
3 Min. Lesezeit |

Eine japanische Manga-Künstlerin sorgt mit ihrer Prophezeiung einer gewaltigen Naturkatastrophe für 2025 für Unruhe. Touristen stornieren bereits massenhaft ihre Reisepläne.

Eine Frau, die viele als japanische Version von Baba Wanga (bulgarische Hellseherin des 20. Jahrhunderts) bezeichnen, hat mit ihrer düsteren Vorhersage für Juli 2025 Panik ausgelöst – in einem solchen Ausmaß, dass zahlreiche Touristen ihre Reisen nach Japan stornieren.

Baba Wanga ist weltweit für ihre oft düsteren, aber präzisen Prophezeiungen bekannt, obwohl sie bereits 1996 verstorben ist. Zu ihren bekanntesten zutreffenden Vorhersagen zählen die Anschläge vom 11. September und der Tod von Prinzessin Diana.

Doch eine weitere Person zieht in den letzten Jahren mit ihren angeblichen Fähigkeiten, die Zukunft vorherzusagen, immer mehr Aufmerksamkeit auf sich – Ryo Tatsuki. Die Manga-Künstlerin veröffentlichte 1999 das Buch „Die Zukunft, die ich gesehen habe“, in dem sie ihre Visionen zukünftiger Ereignisse festhielt. Viele ihrer Leser behaupten, dass sich einige dieser Prophezeiungen tatsächlich bewahrheitet haben.

Tatsukis Katastrophenvision

In der „vollständigen Ausgabe“ ihres Buches, die 2021 erschien, warnt Tatsuki vor einer neuen Katastrophe, die Japan am 5. Juli 2025 heimsuchen soll. Ihren Visionen zufolge wird sich ein gewaltiger Riss im Meeresboden zwischen Japan und den Philippinen auftun und Flutwellen auslösen, die dreimal höher sein sollen als jene beim verheerenden Tohoku-Erdbeben.

Der Bestseller beschreibt zudem, wie die Meere rund um Japan „kochen“ werden – was Experten als möglichen Hinweis auf einen unterseeischen Vulkanausbruch deuten.

Das Epizentrum des prognostizierten Unglücks soll in einer diamantförmigen Zone liegen, die Japan, Indonesien, Taiwan und die Nördlichen Marianen verbindet. Eine ihrer angeblich genauesten Vorhersagen bezieht sich auf die Katastrophe vom März 2011, als Japan von einem verheerenden Erdbeben und Tsunami in der Region Tohoku getroffen wurde, bei dem mehr als 18.000 Menschen ums Leben kamen. Man glaubt auch, dass sie den Tod von Freddie Mercury und das Erdbeben in Kobe 1995 vorhergesagt hat.

Tourismus-Einbruch

Aufgrund dieser Vorhersage stornieren immer mehr Menschen ihre Reisen nach Japan aus Angst, sich dort aufzuhalten, wenn die Katastrophe eintritt. CN Yuen, Geschäftsführer des Hongkonger Reisebüros WWPKG, berichtete, dass die Buchungen für Japan während der Osterferien um bis zu 50% zurückgegangen seien, und ein weiterer Rückgang in den kommenden Monaten wird erwartet.

Die Ängste wurden zusätzlich durch eine Warnung der chinesischen Botschaft in Tokio aus dem letzten Monat verstärkt, in der die Bürger aufgefordert wurden, während ihres Aufenthalts in Japan besonders auf mögliche Naturkatastrophen zu achten.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen