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KEIN BLATT VORM MUND

Jelena Karleuša sorgt mit „Oluja“-Post für Aufregung

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(FOTO: Screenshots)

Die serbische Sängerin ist bekannt dafür, dass sie nicht nur musikalisch, sondern auch gesellschaftspolitisch aktiv ist. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sie einen Tweet anlässlich der Operation „Sturm“ verfasste.

Vergangenes Wochenende fanden in Kroatien der „Tag des Sieges und der heimatlichen Dankbarkeit“ (Dan pobjede i domovinske zahvalnosti, Dan hrvatskih branitelja), in Erinnerung an die am 4. August 1995 begonnene Militäroperation „Sturm“ (Oluja), begangen. (KOSMO berichtete)

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Am 4. August 1995 begann die berühmt-berüchtigte militärische Großoffensive „Oluja“, zu Deutsch „Sturm“. Und heute, 23 Jahre später, stellt sie auch weiterhin ein Pulverfass für den Balkan dar.

Bis heute zählt diese Großoffensive als sehr umstritten, und die Meinungen darüber gehen in Serbien und Kroatien weit auseinander. Auch Jelena Karleuša ließ es sich nicht nehmen, ihr Kommentar zu den Geschehnissen von 23 Jahren und deren heutiger Interpretation abzugeben:

„Egal welcher balkanischer Nationalität du bist, Bruder, Leiden und Vertreibung des Volkes ist für keine Seite ein Sieg. Dass sich dies niemals und für niemanden mehr wiederholt. OLUJA 1995“, schrieb die Sängerin.

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Positive Kritik
Auch wenn viele von JKs Aussagen oftmals für einen Shitstorm sorgen, so zeigten sich die Social Media-User dieses Mal gleicher Meinung. Sie bezeichneten vor allem die Politik als Hauptschuldigen für die Geschehnisse während des Jugoslawienkrieges.
„Wahr! Ich bin Kroatin, allerdings stimme ich zu, dass es für keine Seite gut war. Es wurden unschuldige Menschen vertrieben“, schrieb eine der Nutzerinnen.

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