Nach wochenlanger Ungewissheit gibt es nun Klarheit: Oberösterreich zahlt ab April wieder Heizkostenzuschüsse. Die Antragsfrist beginnt am 16. März.
Die Arbeiterkammer Oberösterreich hatte kürzlich die schleppende Bereitstellung der Heizkostenzuschüsse in Österreich bemängelt. Kammerpräsident Andreas Stangl formulierte dabei deutlich: „In einem reichen Land wie Österreich darf es keine kalten Wohnungen geben.“ Zu diesem Zeitpunkt war weder die Antragstellung für den Landeszuschuss möglich, noch stand die Höhe der Unterstützung fest.
Zuschuss-Details
Nun hat die oberösterreichische Landesregierung konkrete Informationen veröffentlicht: Ab 16. März können Betroffene den Zuschuss entweder digital über ooe.gv.at oder persönlich bei ihrem Gemeindeamt beantragen. Die finanzielle Unterstützung wird ab Anfang April ausgezahlt und beträgt – wie bereits in der Vorsaison – 200 Euro pro Haushalt. Anträge können bis zum 15. Mai eingereicht werden. Für die Berechtigung gelten Einkommensobergrenzen beim Jahresbrutto 2025: Einzelpersonen dürfen nicht mehr als 21.883 Euro verdienen, bei Mehrpersonenhaushalten liegt die Grenze bei 30.913 Euro.
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Einfaches Verfahren
Von der Förderung ausgeschlossen sind Asylwerber, subsidiär Schutzberechtigte, Vertriebene sowie Personen in speziellen, öffentlich finanzierten Wohneinrichtungen. Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) betonte bei der Vorstellung des Programms, man habe das Antragsverfahren „bewusst so einfach wie möglich“ gestaltet, „damit die Hilfe rasch und unkompliziert dort ankommt, wo sie gebraucht wird“. Soziallandesrat Christian Dörfel unterstrich zudem den treffsicheren Charakter der Maßnahme und verwies auf die Vermeidung von Sozialmissbrauch.
Auf der Regierungswebsite war zuvor lediglich vermerkt worden, dass die Unterstützung auch für die Saison 2025/26 vorgesehen sei und weitere Details „zeitgerecht veröffentlicht“ würden.