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Motorschutz

Kalten Motor starten: Diese 5 Minuten sparen tausende Euro

Kalten Motor starten: Diese 5 Minuten sparen tausende Euro
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2 Min. Lesezeit |

Wer morgens im Winter den Autoschlüssel dreht, sollte nicht sofort Vollgas geben. Für den Motor gelten bei Kälte besondere Regeln – und Verstöße können teuer werden.

Beim Starten des Autos in der kalten Jahreszeit gilt es, einige wichtige Regeln zu beachten, um den Motor zu schützen. Besonders in der Winterzeit benötigt der kalte Motor besondere Rücksichtnahme. Auch wenn morgens oft Zeitdruck herrscht und der Arbeitsplatz ruft, sollte man nach dem Zündschlüsseldrehen nicht sofort mit Vollgas losfahren.

Bei niedrigen oder gar frostigen Temperaturen ist das Motoröl deutlich zähflüssiger als im warmen Zustand und benötigt mehr Zeit, um sich optimal im Antrieb zu verteilen. Erst wenn der Leerlauf stabil ist, sollte man losfahren. Daher empfiehlt es sich, nach dem normalen Startvorgang kurz zu warten, bevor man losfährt – diese Sekunden kann man sinnvoll nutzen, um etwa Radioeinstellungen vorzunehmen oder die Sitzheizung zu aktivieren.

Richtiges Anlassen

Von einem längeren Warmlaufenlassen im Leerlauf ist jedoch abzuraten. Dem Motor sollten lediglich wenige Sekunden Anlaufzeit gegönnt werden. Der TÜV weist darauf hin, dass unnötig langes Laufenlassen des Motors im Stand sogar eine Ordnungswidrigkeit darstellt. Laut Straßenverkehrsordnung kann das Warmlaufenlassen mit einem Bußgeld belegt werden – bereits die Zeit für Anschnallen und Einstellungen im Fahrzeug reicht aus, bevor man losfährt.

Für eine besonders motorschonende Fahrweise empfehlen Fachleute, nach dem Start zunächst behutsam anzufahren und anfangs mit niedriger Drehzahl zu fahren. Idealerweise sollte man zunächst nur bis zur halben Nenndrehzahl beschleunigen, bevor man kräftiger aufs Gaspedal tritt. Motorschäden durch mangelhafte Schmierung bei hohen Drehzahlen im kalten Zustand können so vermieden werden.

Winterliche Probleme

Falls das Fahrzeug bei winterlichen Bedingungen nicht anspringt, kann dies an einer schwachen Batterie liegen, die sich bei Kälte schneller entlädt als bei wärmeren Temperaturen. Bei Dieselfahrzeugen besteht zudem das Problem der Kraftstoff-Gelierung – der Diesel wird zähflüssiger und erreicht bei der ersten Zündung möglicherweise noch nicht den Motor.

Winterliche Bedingungen erfordern generell mehr Sorgfalt und Aufmerksamkeit für das Fahrzeug als die Sommermonate. Das längere Warmlaufenlassen schadet dabei nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Motor selbst.

Doch unabhängig von der Jahreszeit gilt: Kaltstarts mit hoher Drehzahl schaden dem Motor grundsätzlich und sollten auch bei milderen Temperaturen vermieden werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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