Ein 18. Geburtstag, ein geteilter Festtag – und ein Ex-Mann, der beim Volkslied ins Grübeln gerät.
Jelena Karleuša steht vor einem besonderen Datum: Ihre ältere Tochter Atina Tosic wird in diesem Jahr 18 – und die Gerüchteküche brodelt bereits seit Wochen, welches Spektakel die Pop-Diva für diesen Meilenstein plant. Die Sängerin selbst nimmt die Erwartungshaltung mit einer Mischung aus Humor und gespielter Ratlosigkeit zur Kenntnis.
„Ihr habt mir wegen dieses 18. Geburtstags einen Mühlstein um den Hals gehängt – jetzt wird ein Spektakel erwartet, und ich soll das rechtfertigen. Soll ich eine Rakete Richtung Mond abschießen, damit alle zufrieden sind?“, scherzte sie gegenüber der Sendung Premijera. Konkrete Pläne gebe es noch keine, betonte Karleuša – schließlich sei bis September noch Zeit. Dazu kommt eine familiäre Besonderheit: Beide Töchter feiern am selben Tag Geburtstag. „Ich habe zu meiner Freude gleich zwei Geburtstage. Atina ist sauer, weil sie sich den Tag teilen muss“, sagte sie lachend.
Klare Worte
Weniger heiter fiel ihre Antwort aus, als das Gespräch auf Ex-Mann Dusko Tosic kam und dessen mögliche Beteiligung an der Geburtstagsplanung. „Dusko und ich haben leider keine gute Beziehung – das ist seine Entscheidung. Es tut mir leid, dass er diesen Weg gewählt hat. Menschen lassen sich scheiden und bleiben danach Freunde oder pflegen zumindest ein gutes Miteinander. Er gehört nicht zu dieser Sorte. Ich habe die Hände hochgeworfen“, sagte sie offen. Gleichzeitig stellte sie klar: „Er ist ein wunderbarer Vater, steht ständig mit den Mädchen in Kontakt, sie haben eine tolle Beziehung.“ Dass sein Name immer wieder falle, liege nicht an ihr – sie beantworte lediglich Fragen, die ihr gestellt werden.
Tosics Heimkehr
Der ehemalige Fußballer verbrachte die vergangenen Tage unterdessen in seiner Heimat: in Orlovat bei Zrenjanin, wo er aufgewachsen ist. Einen sonnigen Tag nutzte er für einen Ausflug mit seiner Familie in ein Ethno-Dorf in Stajicevo. Laut Angaben einer Quelle vor Ort war er in Begleitung seiner Mutter Nikoleta, seiner Schwester Katarina sowie weiterer Verwandter und Freunde. Die Stimmung war ausgelassen, und irgendwann rief Tosic Tamburica-Musiker herbei, die ihm auf Wunsch mehrere Lieder spielten. Sein Handy ließ er dabei kaum aus der Hand – die Atmosphäre des Hofes hielt er durchgehend fest. Besonders bewegt zeigte er sich beim Lied „Zute dunje“, worüber die Anwesenden leise tuschelten: Der Text erinnere ihn wohl an seine Ex-Frau.
Einige Tage später wurde Tosic bei der feierlichen Eröffnung der neuen Eisenbahnbrücke über die Temesch gesichtet. Lässig gekleidet – schwarzer Trainingsanzug, Hoodie, braune Weste – verfolgte er die Zeremonie in Gesellschaft von Freunden. Hinter einer dunklen Sonnenbrille blieb er für neugierige Blicke kaum greifbar.
Als Bub fuhr er von Orlovat regelmäßig mit dem Zug zum Fußballtraining – die neue Brücke schlägt damit gewissermaßen einen Bogen zu seinen Anfängen.