Bei einem verheerenden Zusammenstoß zwischen einem Güterzug und einem Doppeldecker-Bus kamen in Mexiko mindestens zehn Menschen ums Leben. Sieben Frauen und drei Männer verloren bei dem Unglück ihr Leben, während 61 weitere Personen Verletzungen erlitten. Der folgenschwere Unfall ereignete sich an einem nicht durch Schranken gesicherten Bahnübergang in einem Industriegebiet nordwestlich von Mexiko-Stadt.
Die genauen Umstände, die zu der Kollision führten, sind derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen. Sowohl die zuständigen Behörden als auch die betroffene Eisenbahngesellschaft appellieren an Verkehrsteilnehmer, die Sicherheitsvorschriften an Bahnübergängen strikt einzuhalten.
Unfallhergang dokumentiert
Laut Mitteilung lokaler Behörden vom Montag passierte das Unglück in der Gemeinde Atlacomulco, rund 130 Kilometer nordwestlich von Mexiko-Stadt. Die mexikanische Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates México bestätigte offiziell die Todesopfer- und Verletztenzahlen. Einsatzkräfte riegelten den Unfallort umgehend ab. Auf Aufnahmen einer Überwachungskamera, die auf der Plattform X veröffentlicht wurden und den Moment der Kollision dokumentieren sollen, ist zu erkennen, wie der Bus bei dichtem Verkehr zunächst am unbeschrankten Bahnübergang wartet und dann frontal von dem herannahenden Zug erfasst wird.
At least 8 dead and 46 injured after a double-decker bus collided with a train in Atlacomulco, Estado de México, when the bus tried to beat the train at a crossing. #Accidente_Tren pic.twitter.com/x2YU8xShdi
— GeoTechWar (@geotechwar) September 8, 2025
Fotos von der Unfallstelle zeigen das völlig zerstörte Oberdeck des Busses sowie stark deformierte Metallteile des Fahrzeugs. Laut Zeugenberichten wurden die akustischen Warnsignale des Zuges vor der Kollision ignoriert.
Reaktionen der Beteiligten
Die Eisenbahngesellschaft Canadian Pacific Kansas City sprach in einer Stellungnahme den Angehörigen der Opfer ihr tiefes Beileid aus und mahnte Autofahrer zur Beachtung der Vorschriften an Bahnübergängen. Das Unternehmen bestätigte, dass der Busfahrer versucht habe, den Bahnübergang noch vor dem herannahenden Zug zu überqueren. Von Seiten des Busunternehmens Herradura de Plata gab es zunächst keine Reaktion auf Anfragen nach einer Stellungnahme.