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Tiefschlag

Kiew schlägt 2000 km tief in Russland zu – LUKOIL-Raffinerie brennt

Kiew schlägt 2000 km tief in Russland zu – LUKOIL-Raffinerie brennt
(FOTO Screenshot: X)
2 Min. Lesezeit |

Tief im russischen Hinterland schlägt die Ukraine zu: Eine Drohnenattacke trifft eine LUKOIL-Raffinerie in Komi – 2000 Kilometer von der Grenze entfernt.

Drohnen des ukrainischen Militärgeheimdienstes GUR haben eine Ölraffinerie des Konzerns LUKOIL in der russischen Republik Komi attackiert. Die Anlage befindet sich tatsächlich über 2000 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt und liegt damit im Norden Russlands – es handelt sich um eines der am weitesten entfernten Ziele ukrainischer Drohnenangriffe. Wie das Portal Ukrainska Pravda unter Berufung auf Geheimdienstquellen berichtet, zielte der Angriff auf strategisch bedeutsame Infrastruktur ab, die unmittelbar zur Versorgung der russischen Streitkräfte beiträgt.

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Schäden an Treibstoffanlagen

Bei der Operation wurde nach Angaben der ukrainischen Quellen ein Tank zur Lagerung von Erdölprodukten getroffen, wodurch es zu einem Austritt kam. Zudem sei eine Anlage zur Verarbeitung von Gas und Gaskondensat (Erdgasnebenprodukt) beschädigt worden, die für die Herstellung von Propan-Butan und Benzin genutzt wird.

Die Explosion verursachte einen Brand, der große Teile der Produktionsanlage erfasste. Augenzeugen dokumentierten eine massive Rauchsäule über dem Gelände, während der Konzern LUKOIL den Vorfall als „unbedeutenden Brand“ bezeichnete, der rasch gelöscht worden sei. Die Raffinerie gilt als wichtiger Lieferant von Treibstoffen und Schmiermitteln für die russischen Streitkräfte.

Auch russische Telegram-Kanäle bestätigten den Vorfall.

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KO KOSMO-Redaktion
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