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Flugchaos

Kind verweigert Anschnall-Gurt im Flieger – Flug muss gestrichen werden

Kind verweigert Anschnall-Gurt im Flieger – Flug muss gestrichen werden
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Sicherheitsgurt, ein Kind, ein gestrichener Flug – und Dutzende Passagiere, die eine Nacht länger warten mussten.

Ein Kind hat auf einem Flug in Kanada für erhebliche Turbulenzen gesorgt – noch bevor die Maschine überhaupt abgehoben hatte. Weil der kleine Passagier sich beharrlich weigerte, den Sicherheitsgurt anzulegen, musste der Flug letztlich gestrichen werden.

Am Donnerstagabend, dem 6. August, sollte eine Maschine von Porter Airlines vom Victoria International Airport nach Toronto starten. Das Flugzeug hatte das Terminal bereits verlassen und rollte in Richtung Startbahn, als das Kind auf seinem Sitz aufstand und sich partout nicht anschnallen ließ – weder auf Bitten des begleitenden Elternteils noch auf Aufforderung der Kabinenbesatzung.

Flug gestrichen

Nach mehreren gescheiterten Versuchen blieb der Crew schließlich keine andere Wahl: Die Maschine kehrte zum Terminal zurück, das Kind und sein Elternteil wurden aussteigen gelassen. Damit war jedoch nicht nur deren Reise beendet – auch alle übrigen Passagiere saßen plötzlich fest.

Wie der kanadische Sender CBC berichtete, war das Zeitfenster für einen erneuten Start zu diesem Zeitpunkt bereits verstrichen. Bis das Kind und sein Begleiter das Flugzeug verlassen hatten und ihr Gepäck ausgeladen worden war, schloss sich das Zeitfenster endgültig: Der Victoria International Airport im kanadischen British Columbia unterliegt einem Nachtflugverbot, die Start- und Landebahn wird um 0.30 Uhr gesperrt.

Späte Umbuchung

Der Flug wurde daraufhin vollständig gestrichen, sämtliche Passagiere mussten das Flugzeug verlassen. Porter Airlines entschuldigte sich in einer Stellungnahme: „Wir entschuldigen uns für die Auswirkungen auf andere Fluggäste.“ Die betroffenen Reisenden wurden auf einen Ersatzflug umgebucht, der erst am darauffolgenden Nachmittag abhob.

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KO KOSMO-Redaktion
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