Ein erschütterndes Familiendrama ereignete sich im Bezirk Schärding, als ein 20 Monate altes Mädchen nach einem Badeunfall ums Leben kam.
Trotz des Einsatzes der Ärzte im Linzer Uniklinikum konnte das Kind nicht gerettet werden. Der Vorfall, der sich in St. Aegidi zutrug, löste landesweite Bestürzung aus.

Unglück im Garten
Das Drama spielte sich an einem Dienstagabend gegen 19.10 Uhr in einem augenscheinlich sicheren Umfeld ab. Das Mädchen, 20 Monate alt, genoss zusammen mit ihrem fünfjährigen Bruder das Spiel im aufblasbaren Whirlpool ihres Zuhauses. Als es plötzlich still wurde ging der Vater, der sich in zehn Metern Entfernung aufgehalten hatte, zum Pool. Der 41-jährige fand seine Tochter, trotz Schwimmweste, leblos im Wasser treibend, mit dem Kopf nach unten, vor.
Sofortige Rettungsmaßnahmen und tragischer Ausgang
Der Vater holte das Mädchen aus dem Pool und verständigte die Einsatzkräfte. Unterstützt durch einen Notarzt, begannen diese umgehend mit der Reanimation. Trotz der raschen Überführung in das Kepler Klinikum und der intensiven Bemühungen des medizinischen Personals, erlag das junge Mädchen eine Woche später den schweren Folgen des Unfalls in der Kinderintensivstation. Die Familie erhielt Unterstützung durch ein Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes.