Im Bezirk Braunau am Inn hat die Polizei einen umfangreichen Drogenring zerschlagen. Die kriminelle Gruppe soll seit Herbst 2024 mindestens zwölf Kilogramm Suchtgift, darunter mehrere Kilogramm Kokain, von Deutschland ins Innviertel transportiert und in Hotelzimmern vertrieben haben. Die Ermittler nahmen insgesamt neun Verdächtige fest, von denen die meisten die Vorwürfe bereits eingestanden haben.
Den Beschuldigten werden neben dem Drogenhandel auch schwere Körperverletzungen, Nötigungen, Einbruchsdelikte sowie der illegale Besitz von Waffen und Pyrotechnik zur Last gelegt. Mit den pyrotechnischen Gegenständen sollen sie sowohl ein Taxi als auch Schaufensterauslagen gesprengt haben.
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Festnahme und Überstellung
Der als Haupttäter geltende 20-Jährige wurde zunächst in Bosnien gefasst und im September nach Österreich überstellt. Die Gruppierung, deren Mitglieder zwischen 18 und 47 Jahre alt sind, finanzierte mit den Drogengeschäften offenbar kostspielige Urlaubsreisen und Casinobesuche.
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Luxusautos als Transportmittel
Für den Transport der Drogen nutzten die Täter vermutlich Luxusfahrzeuge mit entwendeten Kennzeichen. Nach Angaben der Polizei Oberösterreich vom Dienstag wurden die erzielten Einnahmen unter anderem durch den Kauf von Fahrzeugen gewaschen.