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LOCKDOWN-AUFSCHLAG

Kosten-Explosion bei Wohnungen und Co.: Was wird teurer und was nicht?

(FOTO: iStockphoto)

Die Inflation stieg im Februar um 1,2 Prozent. Viele Dienstleister berechneten einen Lockdown-Aufschlag. Was teurer wurde, und was nicht, findet ihr hier im Detail.

Schlechte Nachrichten für Wohnen, Wasser und Energie: Das alles wurde nun wesentlich teurer. Grund: Die steigende Inflation. Im Jänner lag die Inflationsrate noch bei 0,8 Prozent, im Februar stieg sie laut APA-Angaben bereits auf 1,2 Prozent. Von einer ehemaligen Lockdown-Ersparnis ist also keine Spur mehr, im Gegenteil, wie die „Heute“ berichtet.

Lockdown-Aufschlag zeigt sich
Die Treibstoff- und Heizölpreise trieben den Inflationsanstieg an. Der größte Brocken bei den Preistreibern waren Wohnung, Wasser und Energie. Diese Ausgaben sind im Jahr 2021 um rund 2,6 Prozent höher als noch im Vergleichsmonat 2020. Mieten stiegen gar um 5,4 Prozent, die Instandhaltung von Wohnungen verteuerte sich um 2 Prozent, heißt es im Bericht. Und auch die Energiekosten wurden teurer: Um rund 1,8 Prozent.

Erkennbar ist außerdem auch ein Lockdown-Aufschlag bei körpernahen Dienstleistern: Nachdem diese am 8. Februar wieder aufsperren durften, stiegen die Preise von Friseuren, Kosmetikern und ähnlichen Unternehmen um durchschnittlich 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr an.

Aber nicht alles wurde teurer
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stiegen preislich um 1,6 Prozent, Ausgaben im Verkehr um 0,4 Prozent. Neue Exportsteuern könnten zudem in den kommenden Monaten für höhere Preise bei Brot- und Backwaren in Österreich sorgen.

Ein kleiner Lichtblick: Nicht alles wurde teurer. Immerhin wurden die Preise in den Bereichen Bekleidung und Schuhe im Schnitt um 2,5 Prozent günstiger, so die Statistik Austria.

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