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Landeshauptmann fordert gezielte Kontrollen von West-Balkan-Rückkehrern

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(FOTO: iStock)

Viele Menschen mit Migrationshintergrund verbringen ihren Urlaub im Heimatland und das trotz steigender Infektionszahlen. Für den West-Balkan wird daher nun ein Screening-Verfahren eingeleitet.

Sowohl die Türkei als auch der West-Balkan unterliegen einer Reisewarnung, doch gerade Familien mit diesen Wurzeln, verbringen ihren Urlaub gerne im Heimatland. Auch heuer sollen viele, trotz Reisewarnung, das Risiko in Kauf nehmen.

Zwar seien es laut Wirtschaftsstatistiken heuer weit weniger Menschen die ihren Urlaub im West-Balkan verbringen, dennoch sollen viele an dem Traditionsurlaub festhalten, weshalb der Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) spezielle Verfahren einleiten möchte.

Besonders für Arbeitgeber der Reisenden sei die Situation schwierig, denn: „Es ist derzeit nicht so einfach. Man kann in die Türkei gehen, aber wer zurückkommt, muss einen Test vorweisen oder in eine Quarantäne gehen. Ich glaube, da geht es viel um Information und gegebenenfalls auch Testangebote“, erklärt Wallner. Das gleiche gilt auch für Serbien, Bosnien, etc.

Zudem sollen Coronavirus-Screenings für Zielgruppen eingeführt werden, wodurch vermehrt Personen mit Migrationshintergrund aus der Türkei und dem West-Balkan kontrolliert werden sollen.

Quelle: orf.at

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