Die enge und langjährige Freundschaft zwischen Richard Lugner und Heribert Kasper wurde über die Jahre tief und bedeutsam. Kasper, besser bekannt als „Mr. Ferrari“, betont, dass er ein Mensch voller Emotionen sei. Bereits vergangene Woche erhob Kasper schwere Anschuldigungen bezüglich Lugners Tod, KOSMO berichtete. Seine Worte wurde nun noch deutlicher!

Erinnerungen und Kondolenz
„Wir haben so viele lustige Dinge miteinander erlebt, und der Schmäh zwischen uns hat immer gepasst. Richard war ein Mensch mit Handschlagqualitäten, ich habe ihn wirklich geliebt“, erzählt Kasper über seinen verstorbenen Freund. Er trug sich ins Kondolenzbuch ein und erinnerte sich an die gemeinsamen Erlebnisse, die von herzlicher Freundschaft geprägt waren.
Kritik an der medizinischen Nachsorge
Einige Tage nach dem Begräbnis äußerte Kasper jedoch erhebliche Kritik an der medizinischen Betreuung von Lugner: „Es war unverantwortlich von den Ärzten, einen fast 92 Jahre alten Patienten einfach nach Hause gehen zu lassen.“ Lugner litt an starken Rückenschmerzen, musste viele Medikamente einnehmen und hatte nach einer Herzoperation Wasser in den Beinen. Kasper hinterfragt, warum Lugner nicht intensiver medizinisch betreut wurde: „Die Ärzte hätten ihn unter ständiger Betreuung halten müssen.“
Kasper argumentiert, dass Lugner in einem Sanatorium untergebracht hätte werden können, wo er rund um die Uhr medizinisch überwacht worden wäre. Zudem hätte er seine Simone an seiner Seite haben können, und auch Kasper selbst hätte ihn dort besuchen können.
Vorwürfe und Respekt vor Ärzten
Stattdessen musste Lugner laut Kasper „daheim dahinvegetieren“, was zu Vorwürfen bei Witwe Simone und Ex-Frau Mausi führt. Diese fühlen sich nun teilweise schuldig, obwohl Lugner seine eigenen, klaren Vorstellungen hatte. Dennoch betont Kasper: „Richard hatte Respekt vor Ärzten. Wenn sie ihm deutlich gesagt hätten, dass er in ein Sanatorium muss, hätte er es gemacht!“
[crp box=“1″ limit=“3″ heading=“1″ offset=“0″]
Dankbarkeit für Ärzte
Obwohl Kasper auf einen aus seiner Sicht begangenen medizinischen Fehler hinweisen möchte, zeigt er sich dennoch dankbar für engagierte Ärzte. Er selbst muss sich aufgrund eines Hautkrebsleidens alle drei Monate untersuchen lassen und fühlt sich gut betreut von seinem Ärzteteam. Kasper möchte sicherstellen, dass die engsten Angehörigen von Richard Lugner sich nicht schuldig fühlen, da die medizinische Verantwortung nicht bei ihnen lag.