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Ermittlungen

Mann gesteht Mord an Ehefrau – Leiche lag vier Tage im Haus

Mann gesteht Mord an Ehefrau – Leiche lag vier Tage im Haus
Symbolbild FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Geständnis gegenüber Verwandten, eine illegale Waffe und Tage des Schweigens – der Fall aus der Steiermark nimmt immer düsterere Züge an.

Der Mord an einer 59-jährigen Frau aus der Steiermark beschäftigt weiterhin die Ermittlungsbehörden und die Öffentlichkeit. Die Leiche der Frau wurde am Mittwoch in einem abgelegenen Wohnhaus in Gersdorf an der Feistritz im Bezirk Weiz entdeckt – KOSMO hat berichtet. Als dringend tatverdächtig gilt ihr 64-jähriger Ehemann, der die Tat gegenüber Verwandten am Telefon einräumte, woraufhin diese die Polizei alarmierten.

Tat am Sonntag

Nach aktuellem Stand der Ermittlungen dürfte die Tat jedoch bereits mehrere Tage vor der Entdeckung stattgefunden haben. Die Behörden gehen davon aus, dass der 64-Jährige seine Frau bereits am Sonntag getötet hat. Am Tatort wurde zudem die mutmaßliche Tatwaffe gefunden – ein Kleinkalibergewehr, das der Verdächtige offenbar ohne entsprechende Genehmigung besessen hatte.

Eine Befragung des Mannes war bislang nicht möglich. „Da der Mann offensichtliche Verletzungen – offenbar aufgrund eines Suizidversuchs – aufgewiesen hatte, wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert und ist derzeit nicht vernehmungsfähig“, berichtet die Polizei.

Ermittlungen laufen

Die Staatsanwaltschaft Graz hat unterdessen einen Sachverständigen für Schusswaffen beigezogen und die Obduktion der Getöteten in Auftrag gegeben. Sowohl die Spurensicherung am Tatort als auch die Ermittlungen zum Tatmotiv sind nach Polizeiangaben noch nicht abgeschlossen.

Der 64-jährige Ehemann hatte die Tat am Mittwoch gegenüber Verwandten gestanden, begangen worden sein dürfte sie jedoch bereits am Sonntag. Die dabei verwendete Waffe befand sich illegal in seinem Besitz.

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KO KOSMO-Redaktion
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