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Trainerbeben

ManUnited kickt Amorim raus – Kommt jetzt Glasner?

ManUnited kickt Amorim raus – Kommt jetzt Glasner?
Foto: epa/Peter Powell, ADAM VAUGHAN
2 Min. Lesezeit |

Nach nur einem Sieg aus fünf Ligaspielen und wachsenden Spannungen mit der Vereinsführung muss Ruben Amorim bei Manchester United seinen Hut nehmen.

Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United hat sich von Trainer Ruben Amorim getrennt. Nach dem mageren 1:1 gegen Leeds am Sonntag und der dürftigen Ausbeute von nur einem Sieg aus den letzten fünf Ligaspielen zogen die Red Devils die Reißleine. Erschwerend kamen die wachsenden Spannungen zwischen dem 40-jährigen Portugiesen und der Vereinsspitze hinzu. In einer offiziellen Mitteilung erklärte der Tabellensechste am Montag, die Clubführung habe „schweren Herzens entschieden, dass es an der Zeit für eine Veränderung ist“.

Amorim, der erst seit November 2024 an der Seitenlinie des englischen Traditionsklubs stand, hatte zuletzt öffentlich seinen Unmut über Einmischungen aus der Chefetage geäußert. „Ich möchte nur sagen, dass ich hierhergekommen bin, um Manager zu sein, nicht um Trainer zu sein“, ließ der Portugiese nach dem enttäuschenden Remis gegen Leeds verlauten – eine Kritik, die er nach eigenen Worten andernorts nicht tolerieren würde.

Im Vorjahr hatte der Coach Manchester United immerhin ins Finale der Europa League geführt, wo seine Mannschaft allerdings im rein englischen Duell mit 0:1 gegen Tottenham Hotspur den Kürzeren zog. Für die anstehende Partie am Mittwoch gegen Schlusslicht Burnley übernimmt vorerst der frühere United-Mittelfeldstratege und aktuelle U18-Coach Darren Fletcher als Interimslösung das Ruder.

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Fergusons Erbe

Der englische Traditionsverein versucht seit Jahren vergeblich, an die glorreiche Ära unter Sir Alex Ferguson anzuknüpfen. Doch seit dem Abschied der schottischen Trainerlegende im Jahr 2013 scheiterten zahlreiche Übungsleiter an der Mammutaufgabe, den Klub nachhaltig in der Spitzengruppe zu etablieren. Zu den Gescheiterten zählt auch ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick, der zwischen Dezember 2021 und Mai 2022 an der Old Trafford-Seitenlinie stand.

Glasner-Option

Als heißer Kandidat für die Amorim-Nachfolge wird immer wieder der Österreicher Oliver Glasner gehandelt. Auch die renommierte britische Tageszeitung „Independent“ bringt den Ex-Frankfurt-Coach mit dem vakanten Posten in Verbindung. Glasner steht derzeit bei Crystal Palace unter Vertrag, wo er noch bis Sommer 2026 gebunden ist. Ein mögliches Szenario: Fletcher bleibt bis Saisonende Interimscoach, ehe Glasner zur neuen Spielzeit das Kommando übernimmt.

Bei Glasners aktuellem Arbeitgeber läuft es derzeit ebenfalls nicht nach Wunsch. Crystal Palace kassierte am Wochenende eine 0:2-Niederlage in Newcastle, rutschte auf Rang 14 ab und wartet seit sieben Pflichtspielen vergeblich auf einen Sieg.

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KO KOSMO-Redaktion
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