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Michael Ludwig mit düsterer Prognose für Gastronomie-Öffnung

(FOTOS: iStockphoto, PID/C.Jobst)

Die Landeshauptleute von der österreichischen Ostregion verordnen ihren Bürgern einen Oster-Lockdown. Die Perspektiven sind eher düster.

Ein Tag nach Beginn der Verhandlungen stellten Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) das Oster-Lockdown-Paket vor. Insgesamt betrifft es rund vier Millionen Menschen.

Verhandlungen:
Am Dienstagabend hat sich dann die Runde getroffen, um über die Maßnahmen zu diskutieren. Gesundheitsminister Anschober überraschte Wien, Niederösterreich und Burgenland mit einem komplett fertigen Lockdown-Plan. Es folgten zahlreiche Sitzungsunterbrechungen und Diskussionen.

Alarm um Krankenhäuser:
Die hohe Infektionszahlen und die Auslastung der Intensivstationen führten zum Umdenken. “Es geht vor allem um die Wahrung der Spitalskapazitäten”, so Mikl-Leitner.

Bald österreichweit?
“Ostösterreich ist eine Pilotregion, das (der Lockdown, Anmerkung) könnte leicht auch in anderen Ländern so kommen”, erklärt Anschober.

Noch bis Juni?
Bürgermeister Michael Ludwig sieht schwarz für die Gastro-Öffnung: “Das wird wohl in den kommenden sechs bis acht Wochen nichts werden, jetzt müssen wir schauen, dass wir so viele Menschen wie möglich durchimpfen.” Das heißt es könnte erst ab Juni alles aufsperren. Sollten die Infektionszahlen nicht sinken, müssen weitere Regeln verschärft werden. Ludwig betont: “Ich schließe nichts aus.” Doskozil (Montag noch für Öffnungen): “Sollte sich die Situation anders entwickeln, kann ich nichts ausschließen.”

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