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Entlastung

Mietpreisstopp: Wien setzt Maßnahmen gegen steigende Mieten um

Wiens Vizebürgermeisterin Kathrin Gaál und Stadtrat für Finanzen Peter Hanke. (FOTO: PID/VOTAVA)
Wiens Vizebürgermeisterin Kathrin Gaál und Stadtrat für Finanzen Peter Hanke. (FOTO: PID/VOTAVA)

Die Stadt Wien ergreift Maßnahmen zur finanziellen Entlastung ihrer Bürger angesichts steigender Preise. Eine Gutschrift von bis zu 25 Prozent auf die Miete sind möglich.

Die Stadt Wien reagiert auf die anhaltende wirtschaftliche Belastung durch steigende Preise mit Maßnahmen zur finanziellen Entlastung der Bevölkerung. Ab Ende 2023 wird die zweite Stufe des Wiener Gemeindebau-Bonus umgesetzt. Mieter, deren Mietzins in den Jahren 2022 und 2023 stieg, erhalten eine Gutschrift von mindestens 25 Prozent auf die erhöhte Netto-Hauptmiete.

Automatisch berücksichtigt

Die Gutschrift orientiert sich am Ausmaß der Mietzinssteigerung im genannten Zeitraum. Zum Beispiel erhält jemand mit einer Erhöhung von bis zu 25 Prozent einen Bonus in gleicher Höhe auf den erhöhten Netto-Hauptmietzins, automatisch bei der Januar-Miete 2024 berücksichtigt.

Seit September 2023

Der Gemeindebau-Bonus begann im September 2023 mit einer Sonderzahlung über eine halbe Netto-Hauptmiete für alle Mieterinnen einer Gemeindewohnung. Zum Jahresende 2023 erhalten Mieterinnen mit Mietzinssteigerungen eine zusätzliche Gutschrift. Im Durchschnitt werden rund 130 Euro gutgeschrieben.

Die Stadt Wien erleichtert zudem die Situation von Mieterinnen durch Ratenzahlungserleichterungen. Ein Mietpreisstopp für 2024 und 2025 in den Gemeindebauten sichert finanzielle Stabilität für etwa 370.000 Bewohnerinnen.

Wohnschirm: So bekommt ihr Beihilfe für Miet- und Energiekosten

Die Wohnbeihilfe wurde auf 151 Millionen Euro aufgestockt, und die Stadt passt kontinuierlich ihre sozialen Absicherungsmaßnahmen an die Bedürfnisse an. Die Wohnungssicherung Plus übernimmt 70 Prozent der Mietrückstände, und für die restlichen 30 Prozent wird eine Ratenzahlung vereinbart.

Quelle: OTS Stadt Wien