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Zugkollision

Missachtete rote Ampel: 85-Jähriger stirbt nach Zugkollision

Missachtete rote Ampel: 85-Jähriger stirbt nach Zugkollision
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Trotz roter Ampel überquerte der 85-Jährige den Bahnübergang in Wildon – mit fatalen Folgen. Der herannahende Cityjet erfasste seinen Wagen mit voller Wucht.

Ein 85-jähriger Autofahrer kam am Dienstagabend in Wildon bei einer Kollision mit einem Zug ums Leben. Der Senior hatte laut Polizei einen unbeschrankten Bahnübergang im Gemeindegebiet trotz roter Ampel überquert, als sich ein Cityjet der ÖBB auf dem Weg nach Graz näherte. Durch den Aufprall wurde das Fahrzeug des Mannes 40 Meter weit in eine Böschung geschleudert. Für den Verunglückten kam jede Hilfe zu spät – eine Notärztin konnte an der Unfallstelle nur noch seinen Tod feststellen.

Die rund 30 Passagiere im Zug blieben bei dem Unglück, das sich kurz vor 19.00 Uhr ereignete, unverletzt. Die Südbahnstrecke musste im betroffenen Abschnitt bis 21.13 Uhr gesperrt werden.

⇢ Sekunden vor der Katastrophe – Polizist rettet Autofahrer vor heranrasendem Zug

Unfallursache geklärt

Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass die Signalanlage am Bahnübergang einwandfrei funktionierte. Der Lokführer gab bei seiner Befragung an, den Wagen aufgrund einer langgezogenen Rechtskurve erst etwa 100 Meter vor der Kreuzung gesehen zu haben. Trotz sofortiger Notbremsung und akustischer Warnsignale ließ sich der Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Ein Alkoholtest beim Triebfahrzeugführer verlief negativ.

Betreuung vor Ort

Nach dem tragischen Vorfall wurden die Zugreisenden von Einsatzkräften der Polizei, Feuerwehr und ÖBB-Mitarbeitern betreut.

Sowohl der Lokführer als auch die Angehörigen des tödlich verunglückten Seniors erhielten psychologische Unterstützung durch Kriseninterventionsteams.

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KO KOSMO-Redaktion
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